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Sandra Hüller spielt eine junge Frau, die glaubt, besessen zu sein.

Exorzismusdrama ohne Effekthascherei

Die junge Michaela Klingler (Sandra Hüller) verlässt im Baden -Württemberg der Siebzigerjahre ihr streng katholisches Elternhaus, um ein Studium zu beginnen.

Glücklich, das kleinbürgerliche Umfeld hinter sich gelassen zu haben, genießt sie die neue Freiheit und findet schnell Freunde. Doch Michaela wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Trotz ärztlicher Behandlung erleidet sie immer häufiger epileptische Anfälle. Dazu kommen Wahnvorstellungen. Die junge Frau hört Stimmen und glaubt, von Dämonen besessen zu sein. Verzweifelt begibt sich Michaela in die Obhut eines jungen Priesters – eine verhängnisvolle Entscheidung.

Nach einem authentischen Fall, der sich allerdings in der Realität in Unterfranken abspielte, drehte im Jahr 2004 Hans-Christian Schmid den Film „Requiem“, zu sehen heute um 22.45 Uhr im Ersten. Kritiker lobten an dem Werk den Verzicht des Regisseurs auf Effekthascherei. Das unterscheidet ihn von der amerikanischen Adaption „Der Exorzismus der Emily Rose“.

mm

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