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In der Jubiläumsfolge muss sich Professor Simoni (Dieter Bellmann) um die schwerkranke Oberschwester Ingrid (Jutta Kammann) sorgen.

300 Liter Blut in der Sachsenklinik

Fakten und Kurioses zum Jubiläum von „In aller Freundschaft“

In der Sachsenklinik wird geliebt, ­gestritten, geheilt, getröstet und gestorben. Die Zuschauer mögen diese Mischung aus persönlichen Verwicklungen und medizinischen Dramen und bescheren der ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ regelmäßig Traumquoten.

Seit dem Start im Oktober 1998 stieg die durchschnittliche Zuschauerzahl von 2,75 Millionen auf 6,09 Millionen in der laufenden 12. Staffel. Zum Jubiläum am Dienstag, der 450. Folge, verrät die tz Fakten und Kurioses rund um Deutschlands derzeit beliebteste Klinikserie.

Schauspieler: 18 Schauspieler gehören zu den Hauptakteuren. Darunter Dieter Bellmann (spielt Professor Gernot Simoni), Thomas Rühmann (Dr. Roland Heilmann), Alexa Maria Surholt (Verwaltungsdirektorin Sarah Marquardt) und Jutta Kammann (Oberschwester Ingrid Riscke), die alle seit der ersten Folge dabei sind. Daneben sind bislang 1575 Gastschauspieler und 22 500 Komparsen aufgetreten.

Die letzte Rolle: Mehrere mittlerweile verstorbene beliebte Schauspieler hatten ihren letzten Fernsehauftritt bei „In aller Freundschaft“, darunter Elisabeth Volkmann, Brigitte Mira, Hans Clarin, Günter Pfitzmann und Fred Delmare.

Die Studiohunde: Sie sind meist bei den Dreharbeiten anwesend, aber eigentlich nie im Bild zu sehen: Die Hunde der Darsteller. Zur Jubiläumsfolge präsentieren Michael Trischan seine Labrador-Retriever-Dame „Mara“, Andrea Kathrin Loewig ­ihren Labrador-Schäferhund-Mischling „Ronja“ und Maren Gilzer ihren Bolonka Zwetna namens „Tinka“.

Medizinische Fachberatung: Ein Unfallchirurg berät die Drehbuchautoren der Serie. Am Set gibt eine Anästhesie-Schwester den Schauspielern Tipps, damit alles möglichst realistisch aussieht. Außerdem sind bei den Dreharbeiten der Operationen ärztliche Fachberater anwesend.

Dreharbeiten: Das 60-köpfige Filmteam und die Schauspieler drehen immer in dreiwöchigen Blöcken jeweils drei Serienfolgen. Davon zwei Wochen lang in den Studios 1 und 2 der media city Leipzig; dort stehen die Kulissen der Klinik sowie der Privatwohnungen. Die dritte Woche dreht das Team an Original-Schauplätzen in und um Leipzig. An jedem Drehtag entstehen zwischen zehn und elf Sendeminuten.

Ausstrahlung: „In aller Freundschaft“ läuft nicht staffelweise, sondern das gesamte Jahr über fast pausenlos. Dienstags um 21.05 Uhr im Ersten sind die Erstausstrahlungen zu sehen. Zählt man alle Wiederholungen etwa in Dritten Programmen dazu, läuft „In aller Freundschaft“ zurzeit 28 mal pro Woche.

Studiobesuch: Pro Jahr besuchen etwa 30 000 Fans die media city, um sich die Kulissen anzuschauen.

Die Autogrammadresse: Saxonia Media GmbH, Altenburger Str. 7, 04275 Leipzig.

Für Luxus-Fans: Hauptdarstellerin Alexa Maria Surholt verkauft über ihre Website (www.alexa-maria-surholt.de) Silber-Amulette mit ihrem Fingerabdruck darauf – für 127 Euro pro Stück.

Musik: 2003 erschien eine CD, auf der einige Darsteller eigens für sie komponierte Lieder gesungen haben. Die CD verkaufte sich rund 10.000-mal.

Blutige OP-Statistik: Bei den bislang 639 Operationen flossen 300 Liter Filmblut.

Dialektfrei: Obwohl die Serie in Sachsen spielt und die meisten Darsteller aus Ostdeutschland kommen, wird in der Serie kein Dialekt gesprochen; nur der Ex-Hausmeister Wolf (Tom Pauls) sächselte. Die ARD ist der Meinung, eine Serie auf Sächsisch käme bei den Zuschauern nicht gut an.

IW.

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