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Kandidat Max Graf von Arnim und Moderator Günther Jauch bei „Wer wird Millionär?“

Kandidat auf 500 Euro zurückgefallen

Münchner Sender deckt Fehler bei „WWM“ auf - Sendung hat Nachspiel

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Köln - Ein Kandidat der Quiz-Show „Wer wird Millionär?“ fällt von 32.000 Euro auf 500 Euro zurück. Doch die Sendung hat ein Nachspiel. Dank eines Münchner Radiosenders.

Am vergangenen Montag saß Max Graf von Arnim auf dem Stuhl der beliebten RTL-Quiz-Sendung „Wer wird Millionär?“. Der 24-Jährige ist ein Nachfahre der berühmten deutschen Schriftstellerin Bettina von Arnim. 

Bereits am Anfang der Sendung verärgerte er Moderator Günther Jauch ein wenig mit seiner Aussage, häufig schwarz zu fahren, gab aber an, womöglich in Zukunft darauf zu verzichten, wenn er dann ein wenig mehr Geld zur Verfügung hätte. 

Doch daraus wurde erstmal nichts.  

Der Knackpunkt: die 32.000-Euro-Frage. Der Kandidat wollte sich nicht einzig auf seinen Telefonjoker verlassen und wählte zusätzlich den Zusatzjoker. 

Die Frage lautete: "Wer ist Namensgeber einer der drei größten deutschen Universitäten?" Der 24 Jahre alte Student konnte nun wählen zwischen A.) "Friedrich Wilhelm", B.) "Ludwig Maximilian", C.) "Ernst August" und D.) "Peter Alexander".

Letztlich ließ er die Antwort A.) einloggen. Das war laut RTL aber falsch. Er fiel auf 500 Euro zurück. Laut dem Sender wäre Antwort B.) richtig gewesen, die sich auf die Ludwig-Maximilians-Universität in München bezog. 

Doch stimmte das wirklich? Der Münchner Radiosender m94.5 wandte ein, dass die falsche Antwort auf eine fehlerhafte Fragestellung von Seiten RTLs zurückzuführen sei.

Der Fehler: Die Münchner Universität ist nicht nach einem „Ludwig Maximilian“ benannt, sondern ehrt mit ihrem Namen sowohl den Universitätsgründer Ludwig IX sowie den zur Zeit der Namensgebung regierenden Maximilian IV. Somit hätte die korrekte Fragestellung lauten müssen: "Wer sind die Namensgeber einer der drei größten deutschen Universitäten?". 

Das sah offenbar auch RTL ein. Nun räumt der Sender dem Kandidaten eine zweite Chance ein, wie RTL auf Facebook bekanntgab. Er darf sich erneut in der Auswahlrunde für den Frage-Stuhl qualifizieren. Eigentlich ist eine Rückkehr zur Raterunde ausgeschlossen, sobald man es einmal auf den Stuhl geschafft hat, selbst wenn man mit null Euro nach Hause geht.

Einige Facebook-User bemängeln unter dem RTL-Post, dass der Kandidat eigentlich direkt bei der 32.000-Euro-Frage einsteigen dürfen sollte, da er ja aufgrund eines Frage-Fehlers gescheitert war. Dazu hat RTL allerdings noch nicht weiter Stellung genommen.

Katharina Haase

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