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Moderator Markus Lanz bei einer Abseilübung - aufgenommen am am 04.09.2010 im Trainingscamp am Kitzsteinhorn in Österreich. Der ZDF/ORF-"Wettlauf zum Südpol" ist beendet

Fernseh-"Wettlauf zum Südpol" erfolgreich beendet

Mainz - Der “Wettlauf zum Südpol“ ist erfolgreich beendet: Die beiden Expeditionsteams, die das ZDF und ORF für eine Dokumentation in die Antarktis geschickt hatten, sind am Tag vor Silvester am Ziel angekommen.

Die Teams sind “erschöpft, aber gesund und glücklich“, wie das ZDF mitteilte. In rund zehn Tagen marschierten sie auf den historischen Spuren der Polarforscher Roald Amundsen und Robert Falcon Scott, die sich vor knapp 100 Jahren diesen Wettlauf geliefert hatten. Wer zuerst am Ziel angekommen ist, das deutsche oder das österreichische Team, soll erst die fünfteilige Reportagereihe “Wettlauf zum Südpol: Deutschland gegen Österreich“ verraten, die ab dem 8. März 2011 zu sehen ist.

Mehr als 4000 Menschen hatten sich für die Teilnahme an dem Gemeinschaftsprojekt des ZDF und des österreichischen Rundfunks ORF beworben. Nach mehreren Auswahlverfahren machten sich die beiden Vierer-Teams - jeweils zwei Leiter und zwei Publikumskandidaten - am 9. Dezember per Flugzeug auf den Weg nach Südafrika, von wo aus es weiter ins Basislager im Ewigen Eis ging.

Das deutsche Team bestand aus Extremsportler und Ex-Sänger Joey Kelly, ZDF-Moderator Markus Lanz sowie der Marathonläuferin Claudia Beitsch und dem Bundeswehr-Ausbilder Dennis Lehnert. Bei den Österreichern waren der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer Hermann Maier, Ö3-Moderator Tom Walek sowie Soldatin Sabrina Grillitsch und Alex Serdjukov dabei - der Schlittenhundeführer aus Österreich musste das Rennen wegen des Verdachts auf Erfrierungen an den Fingern jedoch vorzeitig aufgeben. Er fuhr mit der Crew zum Ziel, wie es vom ZDF hieß.

Ansonsten hätten alle Teilnehmer die bis zu 18 Stunden Marsch täglich, mit manchmal nur vier Stunden Schlaf, gut überstanden - anders als beim historischen Wettlauf im Jahre 1911: Während der Norweger Amundsen am 14. Dezember als erster Mensch den Südpol erreichte, kam der Engländer nicht nur als geschlagener Zweiter an, sondern verunglückte beim Rückmarsch zum Basislager tödlich.

Diese dramatische Geschichte bewegte ZDF-Chefhistoriker Guido Knopp, das Ganze fast 100 Jahre später nachzustellen - diesmal als Zweikampf zwischen Deutschland und Österreich. In der Reportagereihe wird dann die entbehrungsreiche Wanderung der Teams ebenso zu sehen sein wie Szenen einer historischen Dokumentation über den Wettlauf Amundsen/Scott, die in bewährter Knopp-Manier aus Spielszenen, filmischen Dokumenten und Interviews besteht. Sie soll in voller 90- Minuten-Länge im Dezember 2011 gezeigt werden.

dpa

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