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Frank Buschmann wechselt nach erfolgreichen Jahren bei ProSieben und Sat.1 zum Kölner Sender RTL.

Moderator wechselt zu RTL

Buschmann im Interview: "Wir spinnen wie die Teufel"

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München - Der angekündigte Wechsel von Frank Buschmann zu RTL hat zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Wir trafen den beliebten Moderator zum Interview.

Es war ein Wechsel mit Ansage – und doch hat er zu heftigen Reaktionen geführt. Frank Buschmann, der viele Jahre lang ProSieben-Shows wie Schlag den ­Raab kommentiert hat, wird ein Gesicht von RTL! Nach der ersten (Test-)Staffel der Sport- und Spiele-Show Ninja Warrior ­Germany werden der 51-Jährige und RTL ihre Zusammenarbeit ausbauen. Kaum war die Nachricht raus, ging es rund in den Sozialen Netzwerken. Es gab eine Menge positives Feedback, aber auch Beleidigungen. Was Buschmann selbst sagt? Wir ­haben mit ihm gesprochen.

Herr Buschmann, es gab ein heftiges Feedback auf die Nachricht, dass Sie zu RTL wechseln. Hat Sie die Wucht der Reaktionen überrascht?

Frank Buschmann: Die hohe Anzahl der Kommentare hat mich schon überrascht, ja. Aber was ich an dieser Stelle schon betonen möchte: Rund 80 bis 90 Prozent der Reaktionen waren positiv oder zumindest wohlwollend. Es gab keinen Shitstorm, von dem jetzt an mancher Stelle die Rede ist.

Kein Shitstorm, das ist richtig. Negative Kommentare fallen einfach stärker auf.

Buschmann: Ja, das ist ja auch klar, weil ich vor allem auf die negativen Posts antworte und reagiere.

Warum tun Sie sich das an?

Buschmann: Dafür gibt es einen einfachen Grund: Kein Mensch hat das Recht, so rumzupesten. Und wer es doch macht, bekommt von mir Feuer zurück. Das sind die meisten, die in den Sozialen Netzwerken rumpöblen, übrigens nicht gewohnt. Aber ich habe da ehrlich gesagt manchmal sogar Spaß dran, wenn die, die eben noch völlig unreflektiert und undifferenziert losgepestet haben, ganz schnell wieder verschwinden und still sind, sobald sie von mir persönlich eine Antwort bekommen.

Das ist ein interessanter Punkt. In dem Moment, in dem Sie persönlich antworten, wird gekuscht?

Buschmann: Ja, genauso ist es. Dann trauen die sich irgendwie nicht mehr. Und, worüber ich mich auch immer sehr freue: Ich werde von meiner Facebook-Community verteidigt. Die beziehen dann Stellung, regen sich über bestimmte Kommentare auf und fragen, ob die Betreffenden noch alle Tassen im Schrank haben. Das ist ein spannender Prozess.

Kommen wir mal zum eigentlichen Wechsel: Warum gehen Sie zu RTL?

Buschmann: Ich liebe neue Herausforderungen und stelle mich ihnen sehr gerne. Ich hatte mich zunächst entschieden, Ninja Warrior Germany weiterzumachen. Aber darüber hinaus planen wir noch mehr. Wir sitzen gerade zusammen und spinnen wie die Teufel, was wir noch machen könnten. Ich bin eingebunden in die Ideenfindung für ein Format, das auf mich zugeschnitten ist. Ja, was will ich denn mehr?

Das hätten Sie doch auch mit ProSieben machen können!

Buschmann: Die Entscheidung, jetzt mit RTL zu arbeiten, war keine Entscheidung gegen ProSieben. Ich werde diese zehn Jahre dort nie vergessen, und ich weiß, dass das, was gerade in meinem Berufsleben passiert, niemals passieren würde, wenn es nicht Sendungen wie Schlag den Raab gegeben hätte. Die Entscheidung zu wechseln, ist mir auch alles andere als leicht gefallen. Aber irgendwann muss der Bauch entscheiden, und der hat in diesem Fall gesagt: Das ist eine neue Geschichte, die Spaß macht, die mich reizt, und jetzt freue ich mich sehr darauf.

Sie haben „Schlag den Raab“ erwähnt. Haben Sie noch Kontakt zu Stefan Raab?

Buschmann: Wir haben schon noch mal miteinander gesprochen. Aber Stefan ist so konsequent in allem, was er tut. Er möchte seine Ruhe haben. Und das akzeptiere ich. Irgendwann wird er sich schon wieder rühren.

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