Fußball zum Mithören

- Die ARD plant für die Fußball-Weltmeisterschaft die aufwändigste und umfangreichste Hörfunk-Berichterstattung in der deutschen Radio-Geschichte. Auf rund 200 Programmstunden schätzte die Hörfunkdirektorin des federführenden Westdeutschen Rundfunks (WDR), Monika Piel, den Umfang der Beiträge zur WM.

Der Aufwand für die mit 1,45 Millionen Euro kalkulierte Berichterstattung über das Fußball-Großereignis sei mit keiner anderen Veranstaltung bisher - nicht einmal mit den Olympischen Spielen - zu vergleichen.

Auch die Namen der Endspiel-Reporter wurden bekannt gegeben: Manfred Breuckmann und Alexander Bleick. "Wir sind gerüstet. Bei uns könnte es morgen losgehen", sagte Teamchefin Sabine Töpperwien über das Großprojekt, für das die Vorbereitungen vor zwei Jahren begonnen haben.

Rund 100 Reporter, Redakteure und Techniker aus verschiedenen ARD-Anstalten sind eingesetzt, darunter neun Live-Reporter als Spiel-Kommentatoren. Für das Endspiel soll neben Bleick und Breuckmann noch ein dritter Kommentator benannt werden, der kurzfristig ausgewählt wird. Live-Berichte von allen 64 Spielen sind geplant. Die Partien der deutschen Mannschaft, die Begegnungen Schweden-England und Niederlande-Argentinien in der Vorrunde sowie alle Spiele vom Achtelfinale an sollen von der ersten bis zur letzten Minute komplett übertragen werden. Neun Mitarbeiter kümmern sich ausschließlich um die deutsche Mannschaft.

Mit Günther Koch fehlt einer der bekanntesten deutschen Fußball-Reporter im Live-Team. Man habe die Mitarbeiter aus dem Länderspiel-Pool der ARD ausgewählt, Koch habe nicht zu diesem Pool gehört, hieß es dazu. Koch ist inzwischen zum neuen Pay-TV-Sender Arena gewechselt.

Die WM-Zentrale im Kölner WDR-Funkhaus koordiniert sämtliche Aktivitäten der bundesweit agierenden Reporter verschiedener ARD-Anstalten. Sie soll auch unterschiedlichen regionalen Anforderungen gerecht werden.

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