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Vom Fernduell zum entspannten Plausch: Markus Lanz (l.) und sein Gast Thomas Gottschalk.

Konkurrenten auf der Couch

Gottschalk plaudert bei Lanz über Privates

München - Sie wollen sich aus dem Weg gehen, aber nur beruflich. Im ZDF befragte Markus Lanz seinen „Wetten, dass...?“-Vorgänger Thomas Gottschalk zu Karriere und Privatleben.

Im Moment sind Thomas Gottschalk und sein „Wetten, dass...?“-Nachfolger Markus Lanz knallharte Konkurrenten. Wenn Lanz (43) jetzt samstags im ZDF den Showklassiker moderiert, sitzt Gottschalk (62) zeitgleich für RTL in der Jury der Show „Das Supertalent“. Doch künftig, so kündigte der große Blonde gestern Abend in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ an, würden sie nicht mehr direkt aufeinandertreffen. Sollte er zur ARD wechseln, erklärte Gottschalk, werde er „dafür sorgen, dass wir uns aus dem Wege gehen“.

Gottschalk, derzeit in Diensten von RTL, verhandelt mit der ARD über eine neue Abendshow, die nach Vorstellungen von WDR-Intendantin Monika Piel möglichst am Samstag laufen soll. „Im öffentlich-rechtlichen Bereich halte ich es für völlig unsinnig, wenn es eine Programmplanung gäbe, wo der Lanz im ZDF unterwegs ist und ich bei der ARD, also das halte ich für Quatsch“, ergänzte Gottschalk. Bereits zweimal lieferten sich Lanz und Gottschalk ein Quotenduell, beide Male hatte Lanz mit mehr als zehn gegen nicht einmal fünf Millionen Zuschauer die Nase vorn.

Gottschalk hatte nach seinem Ausstieg bei „Wetten, dass...?“ ab Januar in der ARD eine Vorabendshow moderiert, die schon im Juni wegen miserabler Einschaltquoten eingestellt werden musste. Bei Lanz plauderte der gebürtige Bamberger über seine  Karriere und ein wenig über sein Privatleben, zum Beispiel über den geplanten Verkauf seines Schlosses am Rhein. „Ich merke jetzt zum Beispiel, dass das Schloss, in das sich meine Frau verliebt hat und das toll ist, nicht mehr passt“, sagte er. „Es ist überflüssig geworden, weil ich bin da kaum, und, das gebe ich auch schon zu, dass wir jetzt in so einer Loslassphase sind, auch das musst du einfach üben, dass du sagst: Nee, es geht auch ohne.“

Mit seiner Frau Thea, die er seit 40 Jahren kennt, ist Gottschalk seit 36 Jahren verheiratet. Wer eifersüchtiger sei, wollte Lanz wissen. „Ich“, entgegnete Gottschalk sofort. „Krankhaft eifersüchtig gewesen. Da hab ich auch wahnsinnig getrickst. Thea war ja wirklich ’ne Granate – und da hatte die so ein nebulöses kleines Büchlein, und da stand dann Robert Dingens und so – die Thea kann sich keine Zahlen merken – und dann hab ich der jede Telefonnummer versaut, aus der Eins hab ich ’ne Vier gemacht, aus der Drei ’ne Acht, dann hab ich gedacht, wenn die irgendwo mal anruft, die hat ,Kein Anschluss unter dieser Nummer.“‘

Carsten Rave

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