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Premiere von "Gottschalk live"

"Gottschalk Live": Wie unsere Leser die Sendung fanden

Berlin - Am Montagabend lief die Premiere von "Gottschalk Live". Unsere Leser haben sich ihre Meinung bereits gebildet. Und so beurteilten die User die erste Sendung von Gottschalk: 

4,34 Millionen Zuschauer sahen am Montagabend die Premiere der halbstündigen Sendung „Gottschalk Live“, die von jetzt an immer montags bis donnerstags um 19.20 Uhr in der ARD läuft.

Doch wenn es nach der Zuschauer-Resonanz geht, war die erste Sendung kein Erfolg. Ärgerlich reagierten die Menschen vor allem auf die vielen Werbeunterbrechungen.

Thomas Gottschalk - Seine Karrierestationen in Bildern

Thomas Gottschalk -Seine Karrierestationen in Bildern

Diese Meinung spiegeln auch die Kommentare der "tz-online" und "mekur-online"-Leser wieder:

ARD - Ihr müßt Euch entscheiben, Gottschalk oder "Werbung, beides gleichzeitig geht nicht, das war ja unterirdisch viel Werbung, schreibt ein Zuschauer. Ein anderer kommentiert: Dreimal Werbung in 30 Minuten Heute schon GEZahlt?

Ein weiterer User will sich die Sendung nicht mehr anschauen "da diese vielen Werbeunterbrechungen nur nerven und das Konzept hoffentlich nicht aufgehen lassen. Warum hat die GEZ-finanzierte ARD dies nötig? Kostet Gottschalk so viel :-) ? Da kann man genauso gut die Privaten einschalten, die sich so finanzieren müssen."

Es gab sogar ein Gedicht zur Sendung: "Happy half Hour", sollt´es sein? Zum happy fällt mir gar nichts ein. Die Werbung stört´ mich kolossal. Nee, Thomy, ich guck´s nicht nochmal.

Kritik auch auf Facebook

Aber die ARD hatte die Zuschauer auch selbst aufgefordert, ihre Meinungen per Internet zu äußern, und nach jeder Sendung steht Gottschalk ihnen eine halbe Stunde den Usern im Facebook-Chat zur Verfügung, wie er versprach.

Doch wer das Publikum nach seiner Meinung fragt, wird sich vielleicht nicht immer über diese freuen. In Facebook hagelte es Unmut über die Werbeunterbrechungen.

"WAS WAR DAS DENN????", kommentiert eine Zuschauerin auf Facebook. "Ich fand's unter aller Kanone, dass in einer halben Std. soviel Werbung war (...) als Bully dann so richtig anfangen wollte mit erzählen, wird er ständig angehalten... Der Anfang war echt gut, aber dann hat mich das mit den ständigen Unterbrechungen genervt... "

"Durch die vielen Werbeblöcke kommt die Sendung überhaupt nicht in Fahrt. Schade", schreibt ein anderer User. "Offizielle Werbesendungen und Unterbrechungen von Gottschalk Live", schlägt ein anderer Facebook-Kommentar vor. Angeblich seien kritische Anmerkungen bei Facebook auch einfach entfernt worden, schreiben einige User.

"Wenn ihr mehr Gebühren zahlen wollt"

Im Live-Chat der ARD war die Kritik nicht ganz so vehement. Kam doch welche, wehrte Thomas Gottschalk die Attacken routiniert ab. Auf die Frage: "Ist es möglich, mal diese ganzen Werbeunterbrechnungen abzuschaffen?", konterte Gottschalk: "Von mir aus gerne, wenn ihr mehr Gebühren zahlen wollt." Ein Zuschauer kritisierte: "Hallo Thomas, Bully war eine echt gute Wahl für deine 1. Sendung. Doch wozu kam er bitte in die Sendung, wenn er nicht mal richtig zu Wort kommt!?!" Thomas Gottschalk: "Och, er war zufrieden, mehr wollte er gar nicht sagen."

Ob sich Moderator und Sender die Kritik trotzdem zu Herzen nehmen werden, wird sich zeigen. Eine zweite Chance werden die meisten Fans dem Format wohl noch geben. Ein "tz-online"-Leser formuliert das so: "Gottschalk braucht auch als Großer hierfür noch Zeit und wenn die Werbepausen anders geregelt werden (auch Gottschalk nervt das), dann kann daraus eine gute Vorbandsendung (...) werden."

sr

 

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