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Der Studiogast wird von drei Securitys aus der Sendung geworfen.

Handfester Eklat bei Günther Jauchs Talk

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Berlin - Ein handfester Eklat hat am Sonntagabend in Günther Jauchs Talkshow für Aufregung gesorgt. Ein junger Mann stürmte plötzlich auf die Bühne und wurde grob aus dem Studio geworfen.

Eigentlich wollten Günther Jauchs Gäste am Sonntag anlässlich der Wahl in Schleswig-Holstein über das Thema "Wahlschlacht, die Erste - Piraten entern, Liberale im Aufwind" diskutieren. Doch ein handfester Eklat hat in der Talkshow im Ersten für Aufruhr gesorgt. Zu Gast in der Sendung waren Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit, Bundesumweltminister Norbert Röttgen, der ehemalige FDP-Generalsekretär Christian Lindner,  Renate Künast (Die Grünen), Gregor Gysi (Die Linke) und Johannes Ponader (Geschäftsführer Piratenpartei).

Was war passiert?

Gegen Ende der Sendung meldete sich plötzlich ein Studilogast lautstark zu Wort und brüllte - im Fernsehen unverständliche Vorwürfe -  in die Runde. Der Mann echauffierte sich derart, dass das Sicherheitspersonal eingriff. Nach einem kurzen Handgemenge wurde der Störenfried recht unsanft von drei Securitys aus dem Studio geschleift. "Dieser Einsatz ist ein bisschen sehr hart", kommentierte Renate Künast erschrocken das Eingreifen des Sicherheitspersonals. Moderator Günther Jauch behielt in dem ganzen Trubel einen kühlen Kopf und veranlasste, den Mann wieder zurück ins Studio zu lassen. "Holen Sie den Mann bitte zurück. Hier wird keiner einfach aus der Sendung, wie in der Ukraine, rausgehauen", so Jauch.

Der Grund für den Eklat

Auf Nachfrage, ob jemand wisse, was das Anliegen des Gastes gewesen sei, bringt Klaus Wowereit Licht ins Dunkel: "Ich vermute, dass es um den Neubau der Ernst-Busch-Schauspielschule geht." Der Berliner Senat hatte das zugesagte Bauprojekt aus Kostengründen gestoppt. Der Studiogast wollte scheinbar die Gelegenheit nutzen, und seinem Frust gegenüber Klaus Wowereit Luft machen.

Später erschien der junge Störenfried wieder zurück im Studio, zu Wort kam er allerdings nicht mehr. Günther Jauch beendete den Zwischenfall schließlich mit einem abschließenden Statement: "Ihnen soll keine Gewalt angetan werden, aber wir können auch nicht auf diese Weise das Thema hier besprechen."

Den Zwischenfall sehen Sie in der Mediathek am Ende der Sendung (ca. ab der 54. Minute)

Lob für Jauchs Reaktion

Bei Twitter gab es für Jauchs Reaktion auf den Vorfall positive Kommentare. Auch im Studio erntete der Moderator Beifall für sein schnelles Eingreifen.

vh

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