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Schauspielerin Hannelore Hoger (72) bereut den Abschied von "Bella Block" nicht.

Nach 20 Jahren

"Bella Block": Hoger bereut Abschied nicht 

Berlin/Hamburg - „Bella Block“-Darstellerin Hannelore Hoger ist überrascht von dem Tod, den Romanautorin Doris Gercke ihre Figur im Buch sterben lässt. Das Aus bereut sie aber nicht.

Schauspielerin Hannelore Hoger (72) bereut ihren für übernächstes Jahr angekündigten Rückzug als ZDF-Ermittlerin „Bella Block“ nicht. „Ich habe es 20 Jahre lang gern gemacht, fand es auch schön, vom Publikum mehr und mehr mit der Rolle identifiziert zu werden. Aber ich meine, dass sich die Figur jetzt so langsam zu Ende erzählt hat“, erzählte Hoger am Montag in Hamburg.

Dort wurde die Episode „Für immer und immer“ (22. November, 20.15 Uhr, ZDF) vorgestellt, der in Lissabon gedrehte 35. und drittletzte Fall der Kult-Krimireihe. Hoger fügte hinzu: „Es gibt wahrlich andere Seiten im Leben, die ich vielleicht noch beleuchten könnte.“ So wolle sie privat viel spazieren gehen, sich vielleicht einen Hund anschaffen. Auch für neue Fernsehprojekte wolle sie mehr Zeit haben.

Die TV-Reihe basierte zunächst auf Büchern der Schriftstellerin Doris Gercke. Das Bella-Block-Romandebüt war bereits 1988 mit dem Fall „Weinschröter, du mußt hängen“ veröffentlicht worden, 1994 ging die Fernsehserie an den Start. Später entwickelten sich Roman- und TV-Heldin aber auseinander. Am vergangenen Sonntag stand in der „Welt am Sonntag“ zu lesen, dass Gercke Bella Blocks Tod plant - zumindest in der Romanwelt.

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa zeigte sich Hoger davon überrascht. „Das ist die Entscheidung der Autorin, deshalb kann ich dazu auch gar nichts sagen. Im Laufe der Jahre haben ja die Romane und die von anderen verfassten Drehbücher immer weniger miteinander zu tun gehabt“, sagte Hoger. „Ich bin zwar mit Doris Gercke befreundet, aber der Tod ihrer Romanfigur macht mich jetzt nicht besonders betroffen.“

dpa

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