Harry sagt ab

- Jetzt ist es heraus, worauf jeder spekulierte, der Harald Schmidt eine gute Selbsteinschätzung und Urteilskraft in Unterhaltungsdingen attestierte: "Ich sehe mich bei der WM eigentlich mit dem Hefeweizen meiner Wahl in kurzen Hosen vor dem Fernseher liegen", sagte der 48-Jährige der Zeitschrift "Sport Bild" und erteilte damit der geplanten Neuauflage der Sendung "Waldi und Harry" eine Absage.

"Denn ich persönlich will bei der WM nichts anderes sehen außer Fußball. Dieser ganze Klimbim drum rum kann mir gestohlen bleiben." Das Format, in dem er zusammen mit Waldemar Hartmann die Tagesereignisse der Olympischen Winterspiele in Turin humoristisch kommentieren wollte, musste allerdings jede Menge Kritik einstecken. Wenn er die Wahl hätte, so sagt er nun, würde er einen Einsatz bei den Olympischen Spielen 2008 in China der Fußball-WM vorziehen.

Bei der ARD lautet die Begründung für die Umplanung etwas anders: "Das Format ist wegen der veränderten Anforderungen nicht für die WM adaptierbar", so Programmdirektor Günter Struve. "Beim ,Aprè`s-Ski’ in Turin waren die Athleten unmittelbar vor Ort und jederzeit willens, in das ARD-Studio zu kommen", führte er aus. Bei der WM jedoch seien die Spieler über das ganze Land verteilt und würden von ihren Verbänden bewusst abgeschottet. Zudem gebe es vom Weltverband FIFA zahlreiche rechtliche Auflagen. Das mache eine "spontane, lockere Kontaktaufnahme nahezu unmöglich, genau darauf ist das Format zwingend angewiesen."

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