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Kongeniales Duo: Heino Ferch (r.) und ­Samuel Finzi spielen in der „Allmen“-Reihe mit.

ARD hat Suter-Bücher verfilmt

Krimis für Genießer: Ferch spielt gemeinsam mit Finzi

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München - Jetzt kommt Johann Friedrich von Allmen ins Fernsehen. Die von Autor Martin Suter erdachte Figur wird in der neuen ARD-Krimiserie von Heino Ferch gespielt.

Diese Rolle ist wie für Heino Ferch geschrieben! Er spielt Johann Friedrich von Allmen, Dandy vergangener Tage, eleganter Lebemann, feingeistiger Privatier - vor allem aber leidenschaftlicher Spieler. Diesen Typen scheint nichts aus der Fassung zu bringen. Herrlich hat der Schweizer Bestsellerautor Martin Suter ihn in seinem Roman beschrieben. Und herrlich erweckt Ferch ihn nun fürs Fernsehen zum Leben. An diesem Samstag zeigt die ARD „Allmen und das Geheimnis der Libellen“, am darauffolgenden Samstag folgt „Allmen und das ­Geheimnis des rosa Diamanten“.

Die charmant inszenierten Krimis leben aber auch von Ferchs Zusammenspiel mit dem kongenialen Samuel Finzi. Er ist Carlos, loyaler Diener und engster Vertrauter Allmens. Eigentlich soll dieser Carlos aus Guatemala stammen. „Aber mal ehrlich - sehe ich aus wie jemand aus Guatemala?“, fragt Finzi augenzwinkernd beim Interview. „Genau das ist das Reizvolle an dieser Figur - dass wir so gar nichts Genaues über ihre Vorgeschichte wissen. Wer weiß, was Carlos für ein Geheimnis mit sich trägt und wo er tatsächlich herkommt.“

Abseits der Rolle: So sehen Heino Ferch und Samuel Finzi ohne spezielle Aufmachung aus.

Butler Carlos gibt alles für seinen Herren

Finzi spielt ihn als einen beobachtenden, zurückhaltenden, diskreten Butler. Für seinen Herrn bereit, alles zu geben. Und: Carlos bewahrt stets einen kühlen Kopf und fungiert als Gewissen, wenn sein Chef mal wieder Fünfe gerade sein lässt und sein Vermögen verprasst. Um dieses aufzubessern, stiehlt von Allmen kostbare Schalen, sogenannte Libellen. Mit mehr Glück als Verstand wird aus diesem Raub dann eine geniale Geschäftsidee: Die beiden gründen eine Firma zur Wiederbeschaffung von gestohlenen Kunstschätzen …

Das verbale Ping-Pong-Spiel zwischen Ferch und Finzi erinnert an beste englische Unterhaltung à la Sherlock Holmes und Dr. Watson. Drehbuchautor Martin Rauhaus ist es gelungen, den Charme der Suter-Bücher in die Dialoge zu übertragen. Nur einen Haken haben die Filme: Man möchte mehr! Zwei weitere Episoden hat Suter schon geschrieben. „Die können wir noch verfilmen“, sagt Finzi und lacht. „Und dann soll er sich hinsetzen und weiterschreiben.“

Katja Kraft

„Allmen…“, Samstag, 20.15 Uhr, ARD

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