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Nach drei Staffel ist Schluss: Unternehmer Jochen Schweizer steigt beim TV-Format „Die Höhle der Löwen“ aus. 

Jetzt steht ein anderes Projekt im Vordergrund 

„Die Höhle der Löwen“: Darum hört Jochen Schweizer auf 

München - Jochen Schweizer ist raus! Der Erlebnisexperte und Unternehmer wird bei Staffel 4 von 'Die Höhle der Löwen' nicht mehr dabei sein. 

Jochen Schweizer, TV-Löwe der ersten Stunde, der die vergangenen drei Staffeln durchgängig begleitete, wird nächstes Jahr bei der 4. Staffel von 'Die Höhle der Löwen' nicht mehr mitwirken. Der Unternehmer möchte sich in der ersten Jahreshälfte 2017 uneingeschränkt der Jochen Schweizer Arena widmen. 

Seit Mai 2015 baut Jochen Schweizer im Süden Münchens eine Multierlebnis-Destination, die mit einem achtstelligen Investment das spektakulärste Projekt ist, welches er in seiner unternehmerischen Laufbahn in Angriff genommen hat. Die Eröffnung der Jochen Schweizer Arena am 4. März 2017 fällt mitten in den Produktionszeitraum von Staffel 4.

„Unendlich dankbar“ 

„Ich bin dem Sender VOX und der Produktionsfirma Sony Entertainment unendlich dankbar, dass ich dieses einzigartige TV-Format von Anfang an, über drei erfolgreiche Jahre hinweg, begleiten durfte. Darüber hinaus freue ich mich über einige vielversprechende Start-Ups, die ich seither mit Rat und Tat und nicht zuletzt Eigenkapital unterstützen darf. Dem Sender, der Produktion, meinen Mitlöwen und last but not least meinem Nachfolger, wünsche ich von Herzen Erfolg und ein glückliches Händchen“, so Schweizer zu seiner Entscheidung.

Ob sein Abschied von den Löwen endgültig ist, lässt Schweizer offen. „Ich halte es mit Franz Beckenbauer: „Schau'n mer mal!“. Er sei jedenfalls ein Fan des Formats. Der Zeitpunkt seines Ausstiegs habe nichts mit der Veröffentlichung der „Bild“-Zeitung vom Dienstag zu tun, die von Deals in der Sendung berichtet hatte, die im Nachhinein doch nicht zustande gekommen seien. „Der Grund für den Termin war der, dass heute der letzte Tag der Staffel ist und ich erst gestern zu einer endgültigen Entscheidung gekommen bin“, sagte Schweizer.

Zum Bericht der „Bild“-Zeitung sagte Schweizer, in diesem Jahr seien sechs von sieben seiner Deals tatsächlich zustande gekommen. Es sei aber ganz natürlich, dass man nicht investiere, wenn man im Nachhinein die Präsentation überprüfe und zum Beispiel feststelle, dass sich Rahmenbedingungen anders darstellten als vom Gründer in der Sendung präsentiert.

Das Format wurde bereits mit Staffel 1 für den Grimme Preis nominiert und gewann mit Staffel 2 den Deutschen Fernsehpreis.

tz/dpa

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