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Über den Imam Abdul Adhim Kamouss und seinen Auftritt bei "Jauch" diskutierten die Menschen in Deutschland.

Medienbericht

Nach "Jauch": Moschee wirft Imam Kamouss raus

Berlin - Der Imam Abdul Adhim Kamouss ist für seinen Auftritt im ARD-Talk "Günther Jauch" heftig kritisiert worden. Die Al-Nur-Moschee setzt ihn einem Bericht zufolge vor die Tür.

Günther Jauchs Talksendung zum Thema "Gewalt im Namen Allahs - Wie denken unsere Muslime?" war Ende September außer Kontrolle geraten. Der Grund war der viel redende Imam Abdul Adhim Kamouss. Dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buchkowsky, rutschte sogar ein genervtes "Können Sie mal die Backen halten?" heraus. Die Al-Nur-Moschee in Berlin hat auf den medialen Wirbel um den Imam reagiert. Wie die "Berliner Zeitung" erfuhr, hat die Moschee Abdul Adhim Kamouss rausgeschmissen. Zuvor hätte die Moschee den Imam aufgefordert, auf weitere Medienauftritte zu verzichten. Das hätte er aber abgelehnt.

Imam rechtfertigte sich tagelang auf Facebook

Auf seiner Facebook-Seite hatte sich Abdul Adhim Kamouss tagelang für seinen Auftritt im ARD-Talk "Günther Jauch" gerechtfertigt.

In einem Post ärgerte sich der 37-Jährige damals über Kommentare der anderen Talkgäste: "Derartige Aussagen erwartet man nicht in einer seriösen Talkrunde bei ARD, und so war auch ich von der Niveaulosigkeit dieser Aussagen überrascht und enttäuscht."

Kamouss entschuldigte sich später für Redeschwall

Später gab er sich gegenüber einem Journalisten vom "Tagesspiegel" versöhnlich: Sein Redeschwall tue ihm leid. "Ich wollte mich nicht aufregen und provozieren lassen. Ich wollte sagen, dass für mich das Grundgesetz die Basis unseres Zusammenlebens ist, dass ich gegen Radikalismus bin, dass Deutschland demokratisch bleiben soll, wie es ist, und dass ich mich mit Ihnen gemeinsam an vielen Präventionsprojekten weiterhin beteiligen will."

sah 

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