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Ein Demonstrant vom Schwarzen Block - und Jan Leyk (rechts). Das Selfie vor dem Spiegel postete er schon im Mai - passt aber aktuell.

Bekannt aus „Berlin - Tag und Nacht“

TV-Sternchen droht "Schwarzem Block" - Fans wollen Blut sehen

Über 1,2 Millionen Fans hat Jan Leyk auf Facebook - diesen Kanal nutzt er immer wieder, um seine Wut zum Ausdruck zu bringen.

Hamburg - Während des Streiks der GDL verpackte Leyk seinen Bahn-Zorn mit Fäkalsprache in einem Wut-Post. Er sprach von diesen "verp*mmelten Vollspastis" von der GDL. Im damaligen "Neo Magazin", der Show von Jan Böhmermann, wurde er daraufhin als "Galionsfigur der deutschen Unterschicht" bezeichnet.

Bekannt wurde Leyk als Laiendarsteller in "Berlin - Tag & Nacht", außerdem macht er sich als DJ einen Namen. Nun war der ehemalige RTL2-Star wieder sauer, verdammt sauer. Dabei zeigte Jan Leyk noch am Donnerstag Verständnis für die G20-Proteste. Da postete er auf seiner Facebook-Seite: "Ich kann verstehen das viele aufgebracht sind und auf die Strasse gehen!"Die G20 seien "Arroganzpolitiker". Gleichzeitig rief Leyk dazu auf, friedlich zu demonstrieren und nahm die Polizisten in Schutz.

Sein anfängliches Verständnis für die Demonstranten wandelte sich aber binnen weniger Stunden ins Gegenteil, wie Rosenheim24.de* berichtet. Er rastet aus! Nun schimpft er auf Facebook über "linke Pissgesichter", die "komische Eltern" haben.

Zuletzt rief er am Freitagmittag sogar zur Selbstjustiz auf: "Mir reicht es.....wieso gehen wir nicht vor die Tür??? Dann sind wir halt der weisse Block, der diesen Wixxern, in einer viel grösseren Macht mal zeigt, was es heisst etwas kaputt zu machen!!!" Es gebe nun das "Recht auf Notwehr" und man müsse der "Polizei unter die Arme greifen".

Die Antwort des TV-Stars auf Zerstörungswillen und Hass ist also noch mehr Gewalt?!

Leyks Fans wollen Blut sehen

Warum das berichtenswert ist? Leyk hat wie oben erwähnt nicht nur über 1,2 Millionen Fans auf Facebook, seine Posts werden auch noch gefeiert. Tausende teilten seine jüngsten Wut-Botschaften und kommentierten sie. Die Saat geht auf!

"In den USA würde man diesen Idiot einfach über den Haufen schießen", kommentierte etwa ein Fan. "Da würde ich mir eine Armbrust kaufen", tönte ein anderer. "Zeit, dass die Polizei Gebrauch von der Schusswaffe macht und ein paar dieser Minderbemittelten umlegt", ein weiterer.

"Was diese Untermenschen in dem Video machen, ist für mich eine Form von Terrorismus. Entsprechend muss die Polizei vielleicht auch mal mehr als den Knüppel einsetzen", so ein anderer.

Nur wenige bemühen sich um einen vernünftigen Ton: "Herr Leyk, ganz abgesehen von dem Aufruf zur Lynchjustiz, greift man damit den Polizisten nicht unter die Arme. Die müssen nämlich unparteiisch Menschen schützen". Wenn nun 'Weiße' gegen 'Schwarze' kämpfen, müsse "die Polizei beide Parteien trennen (...) Dieses Vorgehen würde die Polizeiarbeit nur noch mehr erschweren", brachte ein Kommentator in die Diskussion ein.

Viele von Leyks Fans wollen aber Blut sehen. Ob dem Prominenten bewusst ist, welche Verantwortung er trägt, wenn er solche Aufrufe postet?

mg

*Rosenheim24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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