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Jörg Pilawa

Kulenkampff-Hommage

So startet Pilawa sein ARD-Comeback

Berlin - Jörg Pilawa kehrt zur ARD zurück. Die Entscheidung habe etwas mit seiner „ganz persönlichen Lebensplanung“ zu tun, sagt er in einem Interview und erklärt auch, warum er nicht „Wetten, dass ..?“ moderieren will.

Moderator Jörg Pilawa (48) präsentiert zum Auftakt seiner Rückkehr zur ARD eine einmalige Neuauflage von „Einer wird gewinnen“. Die Quizshow am 1. März sei eine Hommage an den legendären Hans-Joachim Kulenkampff, der vor 50 Jahren mit der allerersten Ausgabe auf Sendung ging, teilte die ARD am Samstag mit. Seine Rückkehr zum Ersten habe mit seiner „ganz persönlichen Lebensplanung“ zu tun, sagte Pilawa der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Das ist keine Entscheidung gegen das ZDF. Der NDR und die ARD - das ist schon so etwas wie Heimat für mich.“

Der langjährige ARD-Moderator war 2010 zum ZDF gewechselt, wo er etwa die Show „Rettet die Million“präsentierte. Auch als Gastgeber von „Wetten, dass ..?“ war er einst im Gespräch gewesen. „Als ich auf einen möglichen Wechsel zum ZDF angesprochen wurde - das ist fünf Jahre her -, gab es durchaus die Frage, ob ich die Show übernehmen würde, sollte Thomas Gottschalk aufhören“, erinnert sich Pilawa im FAZ-Interview. „Aber es gibt für mich ein "Wetten, dass ..?" vor dem tragischen Unfall von Samuel Koch und eines danach. Ich bin froh, dass man mich gefragt hat. Aber es gab für mich mehr Gründe, die dagegen sprachen als dafür.“

Nach Auslaufen seine Vertrages erfolgt nun die Rückkehr zum Ersten: „Einer wird gewinnen“ sei die „Mutter aller deutschen Quizshows. Das ist für mich ein guter neuer Auftakt in der ARD“, sagte Pilawa. In der Show begrüßt er - wie einst Kulenkampff - acht Kandidaten aus acht europäischen Ländern. Allerdings spielen dieses Mal acht Prominente um 50 000 Euro für einen guten Zweck. Für Deutschland geht etwa Schauspielerin Nora Tschirner an den Start.

Mit welchem Promi gehen Sie ins Bett?

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Danach will der 48-Jährige in der ARD das Format „Your Face Sounds Familiar“ moderieren. „Das ist eine international schon sehr erfolgreich laufende Musiksendung, in der Prominente in die Rolle noch lebender oder verstorbener Musikstars schlüpfen und zeigen, was sie draufhaben“, sagte er in dem Zeitungsinterview.

Auch Talkshows seien für ihn „immer ein Thema“, allerdings müsse da der richtige Zeitpunkt stimmen: „Wir haben einen sehr schönen Talkshow-Piloten gemacht. Aber ich bin Realist genug, um nicht im Moment aus der Deckung zu kommen und eine Talkshow anzubieten, wir haben doch genug.“

dpa

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