Journalisten freuen sich auf "Weltpremiere"

- Am morgigen Samstag wird Papst Benedikt XVI. für ein Novum sorgen, indem er - in seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo - gleich vier Sendern ein ausführliches Interview gibt - ARD, ZDF, Radio Vatikan und der Deutschen Welle. "Bei Johannes Paul II. gab es so etwas überhaupt nicht", sagt Pater Eberhard von Gemmingen, Leiter der deutschen Abteilung von Radio Vatikan, der einer der vier Fragesteller sein wird.

Für das ZDF führt Programmdirektor Thomas Bellut das Interview, für die ARD Gerhard Fuchs, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks (BR) und für die Deutsche Welle deren Fernsehdirektor Christoph Lanz.

Johannes Paul II. war geübt im Umgang mit Medien und der Öffentlichkeit, ausführliche Interviews aber gab er nie, beantwortete lediglich zuweilen spontan einige Fragen. "Benedikt weiß, dass er über die Medien Millionen von Menschen erreicht", erklärt sich von Gemmingen die Bereitschaft des Papstes zum Gespräch. Eine "Weltpremiere" ist das für Bellut: "Ich frage mich, wie wohl die Atmosphäre in Castel Gandolfo sein wird. Wie wird der Papst auf unsere Fragen eingehen? Was bedeutet das für meinen Interviewstil? Die Fragen mussten dem Vatikan vorgelegt werden, jedoch habe es bei der Organisation keine Probleme gegeben, versichert Marco Vollmar von der Deutschen Welle. Bei den Vorgesprächen sei es meist darum gegangen, abzustimmen, wer welchen Themenbereich abfragen werde.

Die ARD hatte offenbar auf eine gleichzeitige Ausstrahlung des Interviews in beiden öffentlich-rechtlichen Sendern gehofft, während das ZDF sich bereits auf eine Sendezeit am späten Abend festgelegt hatte. Nun wird die ARD das Gespräch am Sonntag, 13. August, um 19.15 Uhr ausstrahlen, das ZDF am selben Tag um 22 Uhr. Die Deutsche Welle sendet parallel zur ARD und wird genau wie Radio Vatikan das Interview in zahlreiche andere Sprachen übersetzen.

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