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Frank Plasberg.

Der Kampfsendeplatz am Mittwochabend

Vereinheitlichter Sendebeginn der "Tagesthemen": Frank Plasberg will an seiner Anfangszeit festhalten.

Frank Plasberg (51) will vom Sendeplatz seine politischen Gesprächsrunde "Hart aber fair" am Mittwoch um 21.45 Uhr nicht abrücken. "Wir sind zurzeit trotz der Fußballkonkurrenz ganz zufrieden da, wo wir sind - ich sehe keine Veranlassung dazu, etwas zu verändern", sagte er.

Die ARD will die Anfangszeit der "Tagesthemen" (in der Regel 22.15 Uhr) von Montag bis Freitag vereinheitlichen. Mittwochs beginnt die Sendung wegen Plasberg derzeit erst um 23 Uhr, freitags ebenfalls später. Sollte die ARD jedoch auch mittwochs künftig mit den "Tagesthemen" vorrücken und Plasberg auf seinem Termin beharren, hätte er nur noch eine halbe Stunde Sendezeit. "Toll! So was nennt man im normalen Leben Altersteilzeit", sagte Plasberg.

Innerhalb der ARD gibt es zu dieser Vereinheitlichung unterschiedliche Meinungen. "Dieser Interessenkonflikt hat nichts mit meiner Person zu tun. Das muss die ARD mit sich selbst ausmachen. Mehr kann ich dazu nicht sagen", so Plasberg. ARD-Programmdirektor Volker Herres hat noch keine Idee: "Wir sind uns noch nicht einig, wie man das am besten ändert. Denn ich möchte nicht, dass andere, sehr wichtige Angebote beschädigt werden." Plasberg wird am 27. Dezember erstmals auch eine Unterhaltungsshow in der ARD moderieren.

Dabei handelt es sich um "2008 - Das Quiz", produziert von Günther Jauch. Wünscht sich Plasberg noch mehr Abendshows in der ARD? "Mir reicht schon, wenn man mir so etwas zutraut in der ARD", so Plasberg. "Ich würde mich aber noch mehr freuen, wenn ,Hart aber fair‘ nicht so oft wegen Fußball ausfällt. Der Termin ist und bleibt ein Kampfsendeplatz." dpa

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