Überraschung im Dschungelcamp: Ein Kandidat hat das Lager verlassen!

Überraschung im Dschungelcamp: Ein Kandidat hat das Lager verlassen!

Von Kanada nach Küblach

- Der neue Förster im Serienklassiker "Forsthaus Falkenau" tritt seinen Dienst an: Hardy Krüger jr. gibt heute in einem 90-minütigen Pilotfilm sein Debüt als alleinerziehender Forstexperte Stefan Leitner, den das Schicksal nach vielen Jahren in Kanada zurück in seine bayerische Heimat verschlägt. Dort übernimmt er das verwaiste Revier von Förster Martin Rombach, der nach Afrika ausgewandert ist -­ Christian Wolff gab die Rolle nach 18 Jahren wegen gesundheitlicher Probleme auf.

Hardy Krüger jr. ist der Sohn von Schauspiellegende Hardy Krüger ("Hatari") und verbrachte die ersten Lebensjahre auf dessen Farm in Afrika. Der 38-Jährige, der mit "Nicht von schlechten Eltern" und "Gegen den Wind" bekannt wurde, lebt in der Nähe von München.

Waren Sie von dem Angebot, diesen Förster zu spielen, gleich begeistert?

Hardy Krüger jr.: Ich habe ja schon reichlich Serienerfahrung und hatte eigentlich nicht die Absicht, noch einmal eine Serie zu machen. Deshalb musste ich nachdenken, als das Angebot kam. Dann habe ich mich gefragt, was sich an "Forsthaus Falkenau" ändern muss, damit ich das interessant finde. Man muss sich schließlich dabei wohlfühlen, denn Seriendreharbeiten sind unheimlich intensiv.

Sie haben also nicht spontan zugesagt?

Krüger: Es war keine leichte Entscheidung. Ich habe alles aufgeschrieben, was ich mir an Änderungen wünschen würde, und die Produktionsfirma ist auf alle meine Vorschläge eingegangen.

...als da wären?

Krüger: Ich wollte Figuren, die Ecken und Kanten haben, die nicht perfekt sind, sondern Fehler machen. So ist das neue "Forsthaus" entstanden, mit mehr Spannung, mehr Dynamik, auch mehr Komik. Wir arbeiten intensiv daran, es frischer, realer, authentischer zu machen, auch von der Sprache her soll es moderner werden. Wir wollen Geschichten von einer Familie erzählen, die alle Konflikte, Höhen und Tiefen übersteht und zusammenhält. Der Förster, den ich spiele, ist nämlich ein Familienmensch. Die Familie ist schließlich das, was einem immer bleibt, das ist für mich die Weisheit dieser Serie.

Haben Sie keine Angst, dass das Stammpublikum der Serie vergrault werden könnte?

Krüger: Alle werden wir nicht halten können, das ist uns klar. Aber ich denke, wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht.

Wird der neue Förster auch mit Filzhut und Kniebundhosen durch die Gegend stapfen?

Krüger: Stefan Leitner ist mehr der Abenteurer, ein Outdoor-Typ, nicht so traditionell. Seine Frau kam ums Leben, mit seinem Vater und seiner Tochter lebte er jahrelang in Kanada. Dort war er Ranger, hatte auch mit Indianern zu tun. Er geht ganz anders mit der Natur um. In Küblach trifft er auf die gestandenen Forstleute, da gibt es viele Reibungspunkte, und er hat es nicht leicht, sich zu etablieren.

Wie bereitet man sich auf so eine Rolle vor?

Krüger: Forstwissenschaften sind ein interessantes Thema, ich habe viel darüber gelesen und mich an der Uni Freising informiert. Nächstes Jahr will ich auch den Jagdschein machen, wenn ich die Zeit dazu habe.

Haben Sie keine Angst, der Oberförster der Nation zu werden?

Krüger: Ich lasse mich in keine Schublade stecken.

Sie werden ja immer noch mit dem Namen Ihres berühmten Vaters Hardy Krüger in Verbindung gebracht.

Krüger: Ich hatte nie groß das Gefühl, dass ich im Schatten meines Vaters stehe.

Das Gespräch führte Cornelia Wystrichowski

ZDF, heute, um 20.15 Uhr , dann freitags, um 19.25 Uhr.

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