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Katja Riemann fand das Interview teilweise "wahnsinnig peinlich".

Interview wird Internet-Hit

Katja Riemann lässt TV-Moderator auflaufen

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Hamburg - Sie hatte offensichtlich keine Lust: Schauspielerin Katja Riemann (49) hat vor laufender Kamera die Megazicke gegeben und einem NDR-Moderator das Leben schwer gemacht.

Die Mimin, die im Studio war, um über ihren neuen Kinofilm zu sprechen, verweigerte eine reibungslose Mitarbeit bei dem Interview im NDR-Abendmagazin „DAS!“ und ließ Moderator Hinnerk Baumgarten (45) mehrmals spektakulär auflaufen. Demonstrativ rollte sie angesichts der wenig tiefschürfenden Fragen mit den Augen, maulte in einem fort und machte keinen Hehl daraus, dass sie das alles so gar nicht interessierte. Besonderes Augenmerk bekam ein Einspieler, in dem Menschen aus der norddeutschen Heimat des Film- und TV-Stars zu Wort kamen und das Riemann „wahnsinnig peinlich“ nannte.

Sehen Sie das Interview auf der Homepage des NDR

Allein bei YouTube verzeichnete ein Zusammenschnitt des Interviews vom Donnerstagabend bis Samstagabend etwa 230 000 Abrufe. Im Web wurde der Diva-Talk heftig diskutiert: Die Meinungen darüber, wer die schlechtere Figur machte - ob Riemann oder Baumgarten - waren gespalten.

Riemann erklärt ihren Diva-Auftritt

Auf Riemanns Facebook-Seite stellte Peggy Bronzel „als Verantwortliche für Frau Riemanns offizielle Homepage, sowie der Facebook-Seite“ klar, dass Riemann „nicht der Umstand ihres Aufwachsens in Kirchweyhe oder gar die Menschen, die im Einspieler zu Wort kamen“ peinlich gewesen seien, „sondern ausschließlich das vom NDR gewählte Format, das diese Menschen, die teilweise in sehr privater Ebene in Katja Riemanns Leben eine Rolle spielen oder spielten, vor die Kamera gebeten wurden“.

Laut dem Kölner "Express" soll die generell als schwierig geltende Schauspielerin erst wenige Minuten vor Beginn der Sendung vom Tod ihrer Kollegin Rosemarie Fendel erfahren haben. Ob das der wahre Grund für ihre schlechte Laune war?

Baumgarten äußerte gegenüber „Bild.de“, dass er enttäuscht gewesen sei von Riemann. Eine Aussprache habe es nicht gegeben. „Sie hat sich noch sehr fröhlich für das schöne Interview bedankt und ist dann ohne irgendein böses Wort zu ihrem Zug nach Berlin gebracht worden.“

dpa/hn

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