Neues Erdbeben in Mexiko

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Jan Böhmermann kehrt am 12.5. mit seiner Show zurück

Zuschauer-Gags im "Neo Magazin Royale"

Böhmermann meldet sich zurück und kündigt Veränderung an

München - Jan Böhmermann ist zurück. Nach seiner Kritik an Bundeskanzlerin Merkel meldet er sich auch bei seinen Social-Media-Freunden. Sie sollen künftig für die Lacher sorgen.

Er drängt zurück auf die große Bühne und das zunächst in etwas anderer Form. Wenn Jan Böhmermann am Donnerstag in einer Woche (12.5.) wieder das Satiremagazin "Neo Magazin Royale" (ZDFneo) moderiert, wird es Änderungen geben. Das hatte der Showmaster schon vor einiger Zeit verkündet. Brandneu ist aber, das seine Zuschauer für die Gags sorgen sollen. Böhmermann verkündete das am Mittwochnachmittag live auf Facebook.

"Es ist ja momentan etwas schwierig zu lachen und Witze zu machen. Ich habe eine Schere im Kopf, weil ich nicht mehr weiß, welche Witze ich machen darf", sagt Böhmermann dort.

Daher fordert er auch seine Zuschauer auf, nur politisch korrekte Witze zu machen und sich notfalls von ihrem Rechtsanwalt beraten zu lassen. Thematisch sollen die Gags unter das Stichwort "Crowdsourcing"  (Crowdsourcing meint die Auslagerung von Aufgaben oder Projekten aus dem Unternehmen an eine Gruppe von Internetnutzern) fallen.

"Für einen Witz, der es in die Sendung schafft, gibt es 103 Euro und eine Strafanzeige von dem, der sich angepieselt fühlt", verkündet Böhmermann noch in Anspielung auf den Paragrafen 103 im Strafgesetzbuch, der es dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erst ermöglichte den Satiriker wegen Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhauptes anzuklagen. Auch "Führerwitze" wolle er keine hören, "weil sonst Hitlers Menschenwürde verletzt und seine Totenruhe gestört werden", so Böhmermann.

Der Satiriker las Ende März in seiner satirischen TV-Show ein Gedicht über Erdogan vor, das Formulierungen enthielt, die unter die Gürtellinie zielten. Er tauchte daraufhin gut vier Wochen lang aus der Öffentlichkeit ab. Am Dienstag nun kritisierte er Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Haltung.

Maximilian Kettenbach

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