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Hape Kerkeling freut sich nach der Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises (09.05 2008) im Prinzregententheater über seinen "Blauen Panther".

Literatur im TV

Das "Roadmovie" zum Buch

Es ist zwar eine Literaturverfilmung, aber sicher keine, die Marcel Reich-Ranicki im Sinn hatte, als er die Fernsehmacher dazu aufforderte, für mehr Niveau im Programm zu sorgen.

Aber immerhin ist Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg - Meine Reise auf dem Jakobsweg", der jetzt fürs Kino und für die ARD verfilmt werden soll, ein Bestseller. Er verkaufte sich nach Verlagsangaben mehr als drei Millionen Mal. Das "Roadmovie" zum Buch entsteht nun in Koproduktion zwischen der Münchner Constantin von Produzent Bernd Eichinger und dem Norddeutschen Rundfunk (NDR). Das teilten die Beteiligten am Sonntag mit und bestätigten damit eine Meldung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

Die Dreharbeiten beginnen im nächsten Jahr, der Kinostart ist für 2010 vorgesehen. Der NDR hat die Fernsehrechte. Das Drehbuch schreibt Angelina Maccarone, die bereits am Drehbuch zu Kerkelings Komödie "Willi und die Windzors" aus dem Jahr 1996 mitwirkte. Die 43-jährige gebürtige Kölnerin drehte zuletzt unter anderem die ARD-"Tatort"-Episode "Wem Ehre gebührt" mit Maria Furtwängler. Gegen den Film gab es Proteste der alevitischen Muslime in Deutschland, die ihre Glaubensgemeinschaft durch den Film verunglimpft sahen.

In "Ich bin dann mal weg" berichtet Komiker und Entertainer Kerkeling über seine Pilgerreise vom südfranzösische St.-Jean-Pied-de-Port ins nordspanische Santiago de Compostela im Jahr 2001. In 35 Tagen legte der 43-Jährige damals zu Fuß 630 Kilometer zurück. Erst fünf Jahre später brachte Kerkeling seinen Reisebericht, in dem er auch über seinen Glauben reflektiert, auf den Markt.

Über die Mitwirkung Kerkelings am geplanten Film teilten Sender und Filmproduktionsgesellschaft nichts mit.



RUDOLF OGIERMANN

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