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Die Stars des Abends: Moderator Kai Pflaume (li.), Kandidat Martin und Uli Hoeneß, der den Spaß mitmachte.

Hoeneß bei Pflaume chancenlos

Kleine Bayern ganz groß

München - Wenn man jemandem erklären müsste, was tolle Unterhaltung für die ganze Familie ist – man sollte ihm einfach die ARD-Show Klein gegen Groß vom Samstagabend zeigen.

Die Sendung, in der Kinder Prominente he­rausfordern, die in ihren Disziplinen echte Stars sind, hat richtig Spaß gemacht. Kai Pflaume war ein wunderbarer Moderator, der sich zurücknahm, seine Gäste gut ausschauen ließ und sympathische Gespräche führte. Die Zuschauer haben es ihm gedankt mit einer Superquote: 5,7 Millionen Menschen schalteten ein.

Besonders schön aus bayerischer Sicht: Vier der sieben Kinder, die antraten, kommen aus dem Freistaat: Die zwölfjährige Lena aus Bad Aibling schaffte mehr Sitzpirouetten als die Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko. Der kleine Franz aus Mühldorf (ebenfalls zwölf) ließ Turner Fabian Hambüchen beim Stockspringen alt aussehen. Der erst achtjährige Ryan aus Feldkirchen unterlag beim Dosenschießen mit dem Puck nur knapp Schauspieler und Amateur-Eishockeyspieler Peter Lohmeyer.

Und dann war da noch Martin aus der Nähe von Nürnberg. Der 13-Jährige wettete, dass er mit dem Kopf schneller rechnen kann als „Zahlenmensch“ Uli Hoeneß mit dem Taschenrechner. Und obwohl auch Wurzelrechnungen und ellenlange Kombinationen abgefragt wurden, hatte der Präsident des FC Bayern keine Chance gegen den flinken Franken.

Uli Hoeneß: Seine Meinung zu Merkel, Papst, Obama und Co.

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„Seit ich drei oder vier bin, interessiere ich mich fürs Kopfrechnen“, erzählt der Bub der tz. „Ich habe damals das Wurzelzeichen auf Papas Taschenrechner gesehen und wollte wissen, was es bedeutet.“ Seitdem sind Jahre vergangen, Martin hat in der Schule eine Klasse übersprungen (natürlich wegen Mathe!) – und wurde im November 2012 sogar Kinder-Weltmeister im Kopfrechnen.

Wieso er so gut ist, kann er selbst nicht genau erklären. „Mir gefällt’s einfach“, sagt er. Martins Mitschüler haben leider nicht viel von seinen Fähigkeiten. „Bei Klassenarbeiten“, berichtet er mit einem Schmunzeln, „muss ich immer alleine sitzen.“

Kai Pflaume freute sich am Sonntag auch über die gelungene Show. „Die starke bayerische Beteiligung könnte natürlich eine Erklärung für den Erfolg der Sendung gewesen sein“, sagt er zur tz und lacht. „Aber ich glaube, dass es ganz einfach die Kinder sind, die auf sehr sympathische Art und Weise mit ihren besonderen Fähigkeiten und Begabungen begeistern.“ Recht hat er. Die nächste Ausgabe von Klein gegen Groß läuft im Mai.

thy

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