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Einmal die Werbung gesehen, für immer im Kopf abgespeichert: Wir zeigen Ihnen legendäre Werbefiguren.

Bekannt aus Kino und TV: Diese Werbefiguren bleiben unvergessen

So nervig manche Werbung im TV oder Kino sein mag – viele Werbespots bleiben dank ihrer Markenmaskottchen lange im Kopf und werden zum Kult. Wir zeigen Ihnen die Geschichte hinter legendären Werbefiguren, die Sie schon seit Ihrer Kindheit kennen.

1. Saubermann unter den Werbefiguren: Meister Proper 

Das richtige Maskottchen verleiht selbst einem Haushaltsreiniger genug Strahlkraft: Meister Proper gehört zu den schillerndsten Werbefiguren in Deutschland. In den USA erblickte er erstmals 1957 unter dem Namen „Mr. Clean“ in einem Werbespot das Licht der Welt. Seit 1967 taucht er im stets gleichen Outfi t im deutschen Fernsehen auf – mit goldenem Ohrring, kahl rasiertem Kopf und einem glänzend weißen T-Shirt. 

Dazu hat der Testosteronbolzen immer einen kessen Spruch auf den Lippen. Sie erinnern sich bestimmt an Slogans wie „Meister Proper putzt so sauber, dass man sich drin spiegeln kann“ oder „Meister Proper, neue Frische“. 2007 warb das Pop-Duo Right Said Fred für Meister Proper – im nahezu identischen Look wie die Werbeikone. 

2. Für immer Lila: die Milka-Kuh 

Selbst, wenn Sie sich weder für Kühe noch für Schokolade interessieren – die Milka-Kuh kennen Sie garantiert. Sie trat erstmals 1952 auf einer Plakatwerbung ins Rampenlicht. 1973 erschien die erste TV-Werbung mit ihr – seitdem ziert sie die Verpackung der Schokolade und jeden Milka-Werbespot. 

Für die Drehs setzt der Milka-Mutterkonzern Mondelez International auf Kühe der Rasse Simmentaler Höhenfleckvieh. Nach einem erfolgreichen Casting wird das auserwählte Tier mit Hilfe einer Schablone und einer wasserlöslicher Farbe Lila bemalt – eine aufwendige Prozedur. Bis heute drehte Milka mehr als 100 TV-Spots mit der lila Kuh. Die Werbefigur ist so bekannt, dass bei einem Schüler-Malwettbewerb in Bayern in den 90er-Jahren 30 Prozent der rund 40.000 Teilnehmer die Farbe Lila wählten, um eine Kuh auszumalen. 

3. Lässig durch die Prärie: der Marlboro-Mann 

Er ist der Inbegriff des coolen Cowboys, der in der Wildnis nichts anderes zum Überleben braucht als ein Lagerfeuer und eine Packung Zigaretten. Seit 1954 reitet der Marlboro-Mann rauchend durch Amerika und tritt in Werbespots für Fernsehen und Kino auf. 

Wie keine andere Werbefigur verkörpert er ein lässiges und männliches Auftreten – und zieht damit Kritik von Gesundheitsorganisationen auf sich, da er falsche Werte verkörpert. Auf den Absatz der Glimmstängel wirkt sich der Marlboro-Mann jedoch positiv aus: Schon seit vielen Jahren hält sich Marlboro auf Platz eins der beliebtesten Zigarettenmarken in Deutschland. Dabei wurde Marlboro erst seit der Werbekampagne auch bei Männern populär. Zuvor rauchten hauptsächlich Frauen Marlboro-Zigaretten

4. Alt, aber effektiv: Michelin-Männchen 

Er ist schon ein alter Hase in der Branche der Werbefiguren: 1898 hatte „Bibendum“, kurz „Bib“, seine Werbepremiere auf einem Michelin-Poster. Seit 1931 tritt er für den französischen Reifenhersteller als Werbemaskottchen auf. 

Zuerst bestand das korpulente Michelin-Männchen aus 40 Reifen, später magerte es auf 26 ab. Am Anfang rauchte „Bib“ sogar noch Zigarre und schwenkte eine Kneifzange – diese Accessoires sind mittlerweile verschwunden. Das Michelin-Männchen hat auch in Hollywood seinen Fußabdruck hinterlassen: Er bildete die Vorlage für den „Marshmallow Man“ im Kinohit „Ghostbusters – Die Geisterjäger“. 

5. Ein Clown für alle Fälle: Ronald McDonald 

Ob Sie Clowns mögen oder nicht – an Ronald McDonald kommen Sie nicht vorbei. Das Maskottchen von McDonald’s zählt für das amerikanische Advertising Age nach dem Marlboro-Mann zum erfolgreichsten Werbesymbol des 20. Jahrhunderts. 

Der gutmütige Clown im rot-gelben Outfit feierte sein Debüt als Werbefigur in einem TV-Spot 1963. Am Anfang sah Ronald ganz anders aus als heute: In den ersten Spots trug er ein Tablett mit McDonalds-Gerichten auf dem Kopf und hatte einen Getränkebecher als Nase. Die Werbefigur ist zudem die Patenfigur der McDonald‘s Kinderhilfe, die in Deutschland 22 sogenannte Ronald McDonald Häuser betreibt.

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