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Luca (l.) feierte seinen Sieg mit dem knapp unterlegenen Daniele

Deutschland hat einen Schweizer Superstar

Köln - Lasershow, Feuerfontänen, ein stampfender Discosound: Das DSDS-Finale war mal wieder die ganz große Show. Am Ende steht ein 17-jähriger Schweizer im Konfettiregen und vergisst den Songtext - vor Freude.

Er verließ die Schweiz als Maurer-Lehrling und kommt als “Superstar“ zurück: Luca Hänni (17) aus Uetendorf in der Schweiz hat am Samstagabend die neunte Staffel der RTL-Show “Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen. Dicke Tränen fließen bei der Urteilsverkündung über seine Wangen und bei seiner Finalperformance des Bohlen-Stampfers “Don't Think About Me“ vergisst Luca im goldenen Konfettiregen sogar den Text - vor Freude. Das Lied gibt es seit dem Abend auf allen Downloadplattformen und ab Mittwoch auch auf CD.

Deutschland hat einen Schweizer Superstar! Die Fotos des Kuschelfinales

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Freundschaftlich schließt Luca am Ende der Finalshow seinen Konkurrenten Daniele Negroni (16) aus Regensburg in die Arme. Auch bei Daniele fließen Tränen. Es sind bittere Tränen der Enttäuschung. Denn neben dem Plattenvertrag erhält Luca eine Siegerprämie in Höhe von 500 000 Euro. Immerhin: RTL schenkt beiden ein Auto inklusive Führerschein. Unterschiedlicher hätten die beiden Finalisten nicht sein können: Daniele frech und mit Reibeisenstimme, Luca süß und mit stimmlichen Schluchzern. “Du hast diese Seufzer-Stimme“, sagte Dieter Bohlen zu dem kleinen Schweizer. “Wenn du auf der Titanic gesungen hättest, wären die Eisberge geschmolzen.“

Luca wippt in Köln zu den Songs “The A Team“ von Ed Sheeran und “Allein Allein“ von der Band Polarkreis 18 über die Bühne, erntet Lob und großen Applaus. Aber auch Daniele kann mit seinen Interpretationen von “Forgive Forget“ (Caligola) und “Dance With Somebody“ (Mando Diao) punkten. “Das ist der Mann, der morgens mit rostigen Nägeln gurgelt“, sagte Bohlen. “Toll, toll, toll“, sagte Jurymitglied Bruce Darnell.

Neben dem Chefjuror saßen in der neunten Superstar-Runde auch die Cascada-Sängerin Natalie Horler und Model-Trainer Bruce Darnell. Auch in der etwa dreistündigen Finalshow sorgt Darnell mit Slapstick-Einlagen für Lacher. Die Auftritte der kleinen Stars werden in der Sendung mit Lasershows, Feuerfontänen und Glitzerregen aufwendig in Szene gesetzt. Zu Beginn der Show schickt der Sender drei menschliche Roboter auf die Bühne und sorgt so für einen futuristisch-opulenten Einstieg in die Show.

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DSDS bleibt die Königin aller Castingshows: 35 401 Männer und Frauen, Jungs und Mädchen hatten sich diesmal in 35 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz beworben - unter den Gewinnern fanden sich bislang aber fast immer nur Männer: Alexander Klaws, Tobias Regner, Mark Medlock, Thomas Godoj, Daniel Schuhmacher, Mehrzad Marashi, Pietro Lombardi und jetzt Luca Hänni - nur Staffel zwei gewann mit Elli Erl eine Frau.

dpa

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