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Oliver Mager bei der Generalprobe der Fernseh-Fastnachtssitzung "Mainz bleibt Mainz".

Fernseh-Fastnachtssitzung

„Mainz bleibt Mainz“ mit Tiefstwert

München - "Mainz bleibt Mainz" hatte am Freitagabend die niedrigsten Zuschauerzahlen seiner Geschichte. Das, obwohl es die meisten Zuschauer zur besten Sendezeit einsammelte.

Update vom 5. Februar 2016: Natürlich gehört die Fernsehfastnacht aus Mainz auch 2016 wieder zu einem der Höhepunkte der Karnevals-Zeit. Wir bieten Ihnen alle Informationen zu "Mainz bleibt Mainz" 2016.

Der Karnevalsklassiker „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ hat zur besten Sendezeit am Freitagabend die meisten Zuschauer eingesammelt - und zwar 5,70 Millionen, was einem Marktanteil ab 20.15 Uhr von 21,1 Prozent für das ZDF entsprach. Allerdings war dies die niedrigste Zuschauerzahl, die die wohl bekannteste Fernsehfastnachtssitzung je hatte.

Vor einem Jahr hatten die Live-Übertragung der Büttenreden und Spaßvorträge aus dem Kurfürstlichen Schloss noch 6,4 Millionen verfolgt, vor zwei Jahren etwa 5,9 Millionen. Seit Jahren kämpft die Sitzung mit abnehmendem Interesse. Während 1985 noch rund 20 Millionen Menschen zuschauten und 1990 immerhin noch 13,8 Millionen, liegt die Sendung seit Jahren unter der Zehn-Millionen-Marke. Sie hat vor allem ältere Zuschauer und Fans.

Andere Sender deutlich hinter "Mainz bleibt Mainz"

Die anderen Sender lagen deutlich hinter „Mainz bleibt Mainz“: Das Erste kam mit dem Krimi „Donna Leon - Das Gesetz der Lagune“ auf 3,58 Millionen Zuschauer (11,4 Prozent). RTL lag hinter der ARD und erreichte mit der vierten Ausgabe der Show „Back to School - Gottschalks großes Klassentreffen“ 3,28 Millionen (10,5 Prozent). Vergangene Woche waren es nur etwa 3,1 Millionen gewesen, die Thomas Gottschalk einschalteten, davor 3,0 und zur Premiere 3,7 Millionen.

ProSieben kam mit dem Film „2012“ von Roland Emmerich auf durchschnittlich 2,30 Millionen Zuschauer (7,9 Prozent), Sat.1 mit der Liebeskomödie „Freunde mit gewissen Vorzügen“ auf 1,70 Millionen (5,5 Prozent), Vox mit der Krimiserie „CSI:NY“ auf 1,47 Millionen (4,7 Prozent) und RTL mit der 20.15-Uhr-Folge der US-Fantasy-Serie „Game of Thrones“ auf zunächst 1,33 Millionen (4,3 Prozent).

dpa

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