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Markus Wasmeier beim Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen.

Interview mit der Ski-Legende

Markus Wasmeier verspricht: „Das wird hochemotional“

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München - Acht ehemalige Spitzenathleten wollen es noch einmal wissen. In der zweiten Staffel der Sportshow „Ewige Helden“ treten sie ab Dienstag zum Wettkampf in den unterschiedlichsten Disziplinen an. Markus Wasmeier moderiert die Show.

Ausdauer, Kraft, Geschicklichkeit – unter Spaniens Sonne kämpfen Stars wie Fabian Hambüchen, Evi Sachenbacher-Stehle und Björn Otto um den Titel des vielseitigsten Sportlers. Sie schwelgen aber auch in Erinnerungen und blicken auf ihre Karrieren zurück. „Das wird hochemotional“, verspricht Skilegende Markus Wasmeier (53), der die Show moderiert.

Herr Wasmeier, Sie sind der Spielleiter bei „Ewige Helden“ – beschreiben Sie doch kurz worum es geht.

Markus Wasmeier: Ewige Helden sind acht Athleten, die Sportgeschichte geschrieben haben. In der Sendung treffen sie aufeinander und messen sich in den unterschiedlichsten Dis­ziplinen.

Was hat Ihnen spontan an dem ­Format gefallen?

Wasmeier: Der Wettkampf ist natürlich spannend, aber faszinierend fand ich vor allem die sehr persönlichen Geschichten der einzelnen Sportler. In jeder Ausgabe spricht einer der Athleten über seine Karriere, die Erfolge und Niederlagen. Zum Auftakt geht’s um Evi Sachenbacher-Stehle. Die Geschichte ihrer sportlichen Karriere und was danach kam, hat mich sehr berührt. Da hab ich von der Evi Dinge gehört, die man sonst nie erfährt. Im Sport zählt ja sonst eigentlich nur verloren oder gewonnen.

„Dafür steckt in einem Profisportler zu viel Ehrgeiz“

Spiel oder Wettkampf – wo würden Sie „Ewige Helden“ einordnen?

Wasmeier: Das Wort Spiel würde ich in diesem Zusammenhang gar nicht in den Mund nehmen. Für die Sportler ist das ganz klar ein Wettkampf. Und was für einer! Alle sind an ihr Limit gegangen und haben außergewöhnliche Leistungen gezeigt.

Hat es Sie nicht manchmal gejuckt, selbst mitzumachen?

Wasmeier: Das Angebot habe ich schon bekommen, aber leider sind meine Sprunggelenke im Moment nicht in der Verfassung, dass ich ernsthaft bei so etwas teilnehmen könnte. Insofern war ich ganz froh, dass ich den Spielleiter machen durfte.

Haben die Teilnehmer denn für ­diese Herausforderung trainiert?

Wasmeier: Auf zwei von drei Wettkämpfen pro Sendung konnten sie sich vorbereiten und das haben auch alle gemacht. Dafür steckt in einem Profisportler zu viel Ehrgeiz als dass er so eine Chance nicht nutzt.

Begleitet der Wunsch, sich zu messen, einen Sportler sein Leben lang?

Wasmeier: Ich glaube schon. Es gibt einfach ein paar Dinge, die legst du nicht ab, auch wenn du die Profikarriere an den Nagel gehängt hast. Die Fähigkeit, weit über deine eigenen Grenzen zu gehen etwa. Nie aufzugeben. Aber auch das Bewusstsein für Fair Play und Teamgeist.

Was geht in Ihnen vor, wenn Sie auf der Zuschauertribüne beim Hahnenkammrennen sitzen? Würden Sie dann die Streif am liebsten selbst runterfahren oder sind Sie froh, dass Sie nicht im Starthäuschen stehen?

Wasmeier: Ich bin ja auch nach meiner aktiven Zeit noch viele Jahre mit der Kamera die Streif runtergefahren. Insofern war es ein langsamer Abschied. Aber 22 Jahre nach meiner Profikarriere spür ich meine Knochen schon deutlich und freu mich, wenn ich unten im Zielbereich stehen darf. Die Empathie aber ist immer noch riesig: Ich leide mit jedem Skifahrer, der stürzt, weil ich weiß, wie weh es tut. Ich leide mit jedem, der langsam fährt und hab Tränen in den Augen, wenn einer den Lauf seines Lebens schafft. Weil ich genau weiß, was das für ein tolles Gefühl ist, sich nie aufzugeben.

Die Sendung auf Vox

„Ewige Helden“, Dienstag, 20.15 Uhr, Vox

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