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Bei Stromberg: Gott als "Arschloch" bezeichnet

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Die Bildkombo zeigt Stromberg (r) und Ulf. © dpa

Köln - Darf Fernsehen wirklich alles? Im RTL-Dschungel trinken Schauspieler Schweinesperma und essen Ungeziefer. Tabus gibt es schon lange nicht mehr. Doch darf ein Darsteller in der Pro7-Serie Stromberg Gott als "Arschloch" bezeichnen?

Dienstagabend, kurz nach 22 Uhr. Die TV-Serie Stromberg plätschert

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wie gewohnt vor sich hin: Ekel-Stromberg drangsaliert einen Azubi, er hat Ärger mit seiner schwangeren Freundin Jenniffer und macht bitterböse Witze über Frauen. Ernie ist einmal mehr das Gespött der Capitol Versicherung AG, alle rufen ihn nur "Pornie", eine Mischung aus seinem Namen und seinem Hobby, wie Ulf sagt.

Strombergs neue und alte Kult-Sprüche

Das bringt Ernie gehörig auf die Palme. Erst bedroht der Abteilungsclown die Kollegen mit einem Locher, dann feuert er Akten aus dem Fenster und stößt tollpatschige Schimpftiraden aus.

Wie gesagt, alles wie immer!

Doch als auch das nicht die gewünschte Wirkung zeigt, holt "Pornie" den Gemeindepfarrer und Seelsorger zur Hilfe. Er liest Ulf gehörig die Leviten. O-Ton: "Ich möchte keinen Weihwasser-Schaden melden, ich würde gerne mit Ihnen über den Berthold (Ernie) reden...

Und dann fällt der Satz, der selbst hartgesottene Stromberg-Fans und gewohnheitsmäßige Niedrig-Niveau-Glotzer schlucken lässt. "Ich kann nur hoffen, dass es da oben keinen gibt, denn sonst wäre Gott echt ein Arschloch", ist die trockene Reaktion von Ulf auf die Standpauke des Pfarrers. "Im Büro hilft Dir ein Vater-Unser auch nicht weiter, wenn Du es selbst nicht gebacken kriegst." 

Das hat gesessen! Bitterböse Gotteslästerung - und das zur besten Sendezeit!

Längst gibt es im TV keine Tabus mehr, doch darf ein Serien-Darsteller Gott als Arschloch beschimpfen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und schreiben Sie uns Ihre Meinung.

ole   

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