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Sie ist zurück: Sophie Haas (Caroline Peters) ermittelt ab heute (ARD, 20.15 Uhr) wieder allwöchentlich im fiktiven Eifeldorf Hengasch.

"Mord mit Aussicht"-Star im Interview

Peters: „Ich bin wahnsinnig ungeduldig“

München - Schauspielerin Caroline Peters spricht im Merkur-Interview über die ARD-Serie „Mord mit Aussicht“, den Umgang mit der Zeit und Fans am Drehort - und ihre größten Schwächen.

Moorleichen, Drogenbowlen, und dann wird Polizistin Bärbel auch noch schwanger – in der dritten Staffel von „Mord mit Aussicht“ ist viel los im fiktiven Ort Hengasch, mitten in der Eifel. Die Krimikomödienreihe war im Jahr 2007 als Experiment abseits des großen Publikums gestartet, mit Hilfe der Wiederholungen entwickelte sich die Serie völlig überraschend zum Hit. Ab heute (20.15 Uhr) laufen im Ersten 13 neue Folgen. Wir sprachen mit Caroline Peters (42), die die Rolle der von der Großstadt aufs Land zwangsversetzten Kommissarin Sophie Haas spielt.

Was passiert mit Sophie Haas in der neuen Staffel?

Sophie hat sich vorgenommen, sich mit ihrem Landleben abzufinden. Nicht im Sinne von Resignation, sondern das gut zu finden. Sie gibt sich Mühe, aber wie ihr Charakter ist, ist das unmöglich. Zum Ausgleich baut sie sich ein kompliziertes Liebesleben auf. Das ersetzt die Großstadt.

Wie viel Sophie steckt in Caroline Peters?

Ich würde gern so schnell und mutig Auto fahren! Lauter, weiter, höher – das bin ich auch. Aber als Polizistin die ganze Zeit Fragen zu stellen finde ich befremdlich.

In der Serie wird mit Schwächen gespielt. Was ist persönlich Ihre größte?

Meine schreckliche Ungeduld und Intoleranz.

Das kommt wie aus der Pistole geschossen...

Damit beschäftige ich mich öfter. Es gibt immer etwas, was mich wahnsinnig ungeduldig machen kann, und wenn’s nur ein Stau ist. Wenn man so etwas an sich feststellt und es trotzdem nicht lassen kann – das ist doof.

Der Umgang mit der Zeit spielt auch eine riesige Rolle...

Das ist auch ein Teil von mir. Sophie wartet sehnsüchtig darauf, dass wieder etwas passiert, und kann es nicht fassen, dass es auf dem Land Tage gibt, an denen nichts passiert. Hier treffen zwei Geschwindigkeiten aufeinander – die der Serie und die, in der die Serie entsteht. Bei den Dreharbeiten fahren wir ständig hin und her, haben wenig Zeit für die Szenen. Man muss alles schnell parat haben – und wenn man sich verspricht, gibt’s nur noch einen zweiten Versuch.

Leidet da nicht die Qualität?

Deswegen wollen wir unter keinen Umständen noch weniger Zeit! Das ist wie beim Kochen. Essen aus der Mikrowelle ist okay, aber für ein schmackhaftes Mahl muss man eben einkaufen, vorbereiten, garen...

Haben Sie eigentlich Zuschauer beim Drehen?

Wenige, aber wir sind ja auch oft in der Einöde. Bei der Wache in Bornheim und beim Gasthof Aubach in Neunkirchen-Seelscheid (Nordrhein-Westfalen, Red.) schauen Leute aus dem Ort vorbei. Meistens Kinder, wir haben eine große Fangemeinde bei den U-13-Jährigen. Neulich kam ein Mädchen mit einer Sophie-Haas-Perücke, riesiger Sonnenbrille und Kaugummizigaretten. Das fand ich super! Aber ich habe ihr natürlich gesagt, dass sie nicht mit dem Rauchen anfangen darf! Sophie raucht ja auch keine echten Zigaretten...

Das Gespräch führte Angelika Mayr.

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