Musik war Trumpf

- Vielleicht hätte sich Mozart nicht einmal im Grab umgedreht, sondern auch nur gelacht, wenn er Boris Becker in Kleidern der Mozart-Zeit gesehen hätte. Einen Tag vor der 160. Ausgabe von "Wetten, dass...?", die aus Salzburg kam, war dort der 250. Geburtstag des Musikgenies begangen worden. Und weil der Ex-Tennisstar nicht geglaubt hatte, dass der elfjährige Österreicher Matthias Schwab mit einem Einrad drei Achterschleifen fahren und dabei mit Golfschlägern einen Golfball ständig in der Luft halten kann, durfte Becker sich, wenigstens kleidungsmäßig, ein wenig wie Mozart fühlen.

Wettkönig wurde am Samstag der in Hamburg lebende Pianist Götz Östlind (28). Er konnte vier gleichzeitig auf einem Flügel angeschlagene Töne erkennen. Das hatte nicht einmal die italienische Operndiva Cecilia Bartoli für möglich gehalten, die deshalb etwas singen musste - was sie aber nur im Duett wollte. Und so stellte Gottschalk - unter großem Beifall - erstmals seine Sangeskünste unter Beweis und trug mit Bartoli die Liebesarie von Papageno und Papagena aus Mozarts "Zauberflöte" vor.

Gäste auf der berühmten Couch waren außerdem Rennfahrer Ralf Schumacher und seine Frau Cora, der österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seine Frau, Kristallunternehmerin Fiona Swarovski, sowie die Schauspieler Jan Josef Liefers und Friedrich von Thun, musikalisch unterhielten Depeche Mode, Sugababes, James Blunt sowie Anastacia und Eros Ramazzotti. Weil bei der Stadtwette genügend Kinder bis zwölf Jahre zusammenkamen, die mit ihren Instrumenten Mozarts "Kleine Nachtmusik" spielen konnten, musste Verlierer Gottschalk lediglich ein bisschen in österreichischem Dialekt moderieren - was für ihn eine leichte Übung war.

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