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Mit seinen Auftritten bei Günther Jauch und Markus Lanz hatder katholische Journalist Martin Lohmann in dieser Woche polarisiert.

Nach TV-Auftritten bei Jauch und Lanz

Das Shitstorm-Interview mit Martin Lohmann

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München - Mit seinen Auftritten bei Günther Jauch und Markus Lanz hat Martin Lohmann in dieser Woche polarisiert. Mit uns spricht der streitbare Katholik über den Shitstorm nach den Sendungen, über Zuspruch - und er verteidigt seine Positionen.

Los ging es im Dezember in der ARD-Talkshow "Hart aber fair". Der katholische Journalist und Chefredakteur des Senders K-TV, Martin Lohmann, sprach sich in der Plasberg-Sendung sowohl gegen eine Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit der Ehe als auch ein Adoptionsrecht für schwule oder lesbische Paare aus. Seine Argumente sorgten in sozialen Netzwerken hinterher für Wutausbrüche. Höhepunkt war eine E-Mail, in der ein anonymer Täter drohte, ihn mit einer HIV-verseuchten Spritze zu infizieren.

Am Sonntag verteidigte Lohmann in der ARD-Sendung von Günther Jauch, in der es um katholische Krankenhäuser ging, die einem Vergewaltigungsopfer keine Pille danach verschreiben wollten, die Lehre der Kirche. Diese, so der Journalist und Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht, sei immer eindeutig: "Für das Leben, gegen die Tötung. Das gilt auch im Blick auf die Pille danach." Selbst auf die Frage von Günther Jauch, wie er bei einer Vergewaltigung seiner eigenen Tochter reagieren würde, erklärte Lohmann: „Die Lehre, dass man nicht töten darf, sondern dass man sich für das Leben einsetzen muss, gilt immer.“

Daraufhin thematisierten Boulevardmedien einen Shitstorm, der in sozialen Netzwerken gegen Lohmann losbrach. "Kirchen-TV-Chef bringt alle gegen sich auf", schrieb die "Bild"-Zeitung.

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Auf seiner Facebook-Seite wird Lohmann hingegen als mutiger Katholik bejubelt, der tapfer gegen einen falschen Zeitgeist argumentiere. "Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott für Ihren mutigen Auftritt bei Günther Jauch", heißt es dort unter anderem.

Auch in der ZDF-Talkrunde von Markus Lanz am Dienstagabend brannte die Luft. Lanz wollte dort weitermachen, wo Jauch aufhörte und Lohmann auf seine Aussagen zur Pille danach festnageln. Und forderte von seinem Studiogast - ein bislang einmaliger Vorgang - vom "Du" ins "Sie" zu wechseln. "Lass" uns gerne siezen“, betonte der Moderator mit erhobenem Zeigefinger. Schnell zeigte sich, dass die beiden Standpunkte unvereinbar waren.

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Dann ein Paukenschlag am Mittwoch: Die Macromedia Hochschule für Medien setzte Lohmann als Dozenten ab weil er sich bei Plasberg im Dezember gegen die "Homo"-Ehe aussprach. Er selbst erfuhr von Seiten der Hochschule offenbar nichts davon.

Am Ende dieser turbulenten Woche sprachen wir mit Martin Lohmann:

Willkommen im Shitstorm, Herr Lohmann! Hätten Sie vor Ihren Auftritten bei Günther Jauch und Markus Lanz mit derart heftigen Reaktionen auf Ihre Äußerungen gerechnet?

Mit Widerstand muss man rechnen, wenn man die Wahrheit verkündet. Die Wahrheit eckt häufig an. Aber ich war schon erschrocken über das Maß an Intoleranz, das sich da gezeigt hat. Ich dachte, wir leben in einer Gesellschaft, die Toleranz hochschätzt. Offenbar wird das gerade von denjenigen missachtet, die sie am lautesten einfordern.

Vor allem vom Publikum bei Günther Jauch? Bei Markus Lanz waren deutlich weniger Buhrufe zu hören.

Egal bei welcher Sendung: Manche waren offenbar nicht gewillt, zu hören, was ich zu sagen hatte. Ich war von der Redaktion gebeten worden, eben das zu erläutern, was die katholische Kirche zu dieser oder jener Frage lehrt. Das habe ich gemacht. Dass man dafür ausgebuht und ausgelacht wird, ist kein Zeichen der Souveränität derjenigen, die anderer Meinung sind.

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Für viele Zuschauer stehen jetzt Sie wohl da als Vertreter eines Vereins alter, entrückter und lebensfremder Männer, der unbarmherzig gegen arme Frauen in Not agiert.

Im Gegenteil. Es gab und gibt eine ungeheure Fülle an Unterstützung und Zustimmung. Ich bekomme so viele Mails wie noch nie in meinem Leben. Und vier Fünftel dieser Mails sind sehr positiv. Mir danken sehr viele Leute, die meine Überzeugung teilen. Sie sind empört und erschüttert über die Reaktionen derjenigen, die diese Überzeugung nicht teilen und dagegen aggressiv vorgehen

Was mich besonders freut, sind Mails von Leuten die mir schreiben, dass sie durch meine Auftritte zum Nachdenken gekommen sind. Es gibt sogar Menschen, die mir schreiben: "Ich bin bekennender Atheist oder Agnostiker. Trotzdem haben Sie bei mir eine große Nachdenklichkeit ausgelöst."

Aber es gab ja nicht ausschließlich Ihnen wohl gesonnene Mails…

Was die bösen, giftigen und teilweise satanischen Mails angeht, die ich bekommen habe: Die möchte ich gar nicht zitieren, weil man derartig Böses gar nicht verbreiten soll. Aber es ist schon erschreckend, mit welchem Hass man überzogen werden kann, wenn man tolerant, freundlich und souverän versucht, Wahres zu sagen.

Welche Geisteshaltung vermuten Sie denn hinter diesen Mails?

Ich glaube dass die darin offen ausgedrückte Absicht, mich zu vernichten oder meine Familie in den Dreck zu ziehen, der Beweis ist, dass diese Menschen dem, was die katholische Kirche lehrt, argumentativ nichts entgegensetzen können.

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Bei Jauch haben Sie Geschiedenen die Annullierung Ihrer Ehe empfohlen und Homosexuellen die gelebte Keuschheit statt des Auslebens ihrer Neigungen. Muss die Kirche ihre Lehre in diesen Punkten dem Zeitgeist anpassen?

Die Wahrheit ist schon zu Zeiten von Jesus Christus angeeckt. Leute, die ihn damals gehört haben, haben gesagt: "Seine Rede ist hart. Das ist unmöglich, was er sagt." Gerade auch zur Scheidung hat er ja was gesagt. Nämlich: "Moses hat Euch wegen Eurer Hartherzigkeit die Scheidung erlaubt. Aber dann hat er betont: Im Anfang – also nach dem Willen Gottes – war es nicht so. Ihr dürft niemanden aus der Ehe entlassen. Gott hat Mann und Frau als Einheit erschaffen Jesus hat es sogar noch verschärft und gesagt: Wenn Ihr jemanden nur lüstern anschaut, habt ihr die Ehe schon gebrochen.

Und was haben die Menschen damals zu Jesus gesagt? „Wir können es nicht ertragen, was er lehrt.“ Und sie haben sich von ihm abgewandt. Insofern hätte man schon damals fragen können: Muss man das nicht dem Zeitgeist anpassen? Ganz klare Antwort: Nein! Die katholische Kirche hat immer dafür zu sorgen, dass die Lehre, die sie zu verkünden hat – und die eine göttliche Lehre ist, weil sie an die Wahrheit Gottes angeknüpft ist – immer zeitgerecht vermittelt wird.

Wichtig ist: Die Kirche muss ihre Lehre freundlich, verständlich und eindeutig vermitteln. Natürlich können wir noch das eine oder andere lernen. Zum Beispiel was die Sexuallehre angeht: Da gibt es seit der „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II., die die Sexualität als wunderbares Geschenk Gottes aufzeigt, unglaublich vieles, was man in der Lehre umsetzen könnte.

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Um die nach Lehre der Kirche untersagte Scheidung zu umgehen, lässt man seine Ehe einfach annullieren? War das der Rat, den Sie bei Günther Jauch gegeben wollten?

Was die Annullierung der Ehe angeht, so habe ich es nicht so formuliert, wie sie es hier wiedergeben. Ich habe meine Überzeugung ausgedrückt, dass viele Ehen gar nicht gültig zustande kommen. Dazu ist die Voraussetzung, dass die Ehepartner sich aus freiem Entschluss einander lebenslange Bindung und Treue versprechen, wobei sie grundsätzlich offen sind für die Gründung einer Familie.

Die Kirche sagt sicher nicht: Wenn Ihr Euch scheiden lassen wollt, geht einfach den Weg der Annullierung. Aber bei vielen Ehen, die gescheitert sind, war vielleicht kein richtiger Ehe-Wille vorhanden. Und die sind sicherlich annullierungsfähig. Trotzdem muss die Ehe als Sakrament letztlich unauflöslich bleiben. Sie ist ein Abbild der Treue Jesu Christi zur Kirche – und die ist ebenfalls unauflöslich.

Bei Ihnen hat es in der Ehe nie Probleme gegeben?

Ich bin jetzt seit 26 Jahren mit meiner „First Lady“ verheiratet. Und ich weiß, dass es nicht immer nur „Hoch-Zeiten“ gibt, sondern auch Zeiten, in denen man durch schwere Krisen gehen muss. Wichtig ist, dass man einander treu bleibt – auch in den schwierigen Zeiten. Ich kann Ihnen nur aus meiner Erfahrung sagen: Es lohnt sich! Wo nur aus Verliebtheit heraus geheiratet wird, da wird es schwierig werden. Es sollte schon Liebe sein, die die Wirklichkeit des Lebens übersteht – mit einer Perspektive, die auf Gott gerichtet ist.

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In Deutschland ist ja – laut Paragraph 218 die Rechtslage diese: Ein Schwangerschaftsabbruch ist – sofern ein medizinischer oder kriminologischer Grund vorliegt und die Frau eine Konfliktberatung in Anspruch genommen hat – ein rechtswidriger Vorgang, der aber straffrei bleibt. Wie beurteilen Sie diese Rechtslage?

Das hat leider Gottes dazu geführt, dass viele Menschen denken, dass Abtreibung in den ersten zwölf Wochen erlaubt ist – was sie definitiv nicht ist. Sie bleibt lediglich straffrei. Abtreibung kann definitiv kein Mittel der Empfängnisverhütung sein, weil es ja schon einen Menschen gibt, der existiert.

Ich glaube, dass wir in Deutschland eine neue Diskussion darüber brauchen, ob wir von Anfang an – also vom Punkt der Zeugung an – Respekt vor dem Leben haben. Wir haben im Umweltschutz vor einigen Jahrzehnten eine positive Wende hinbekommen. Unser ökologisches Bewusstsein ist heute so weit, dass ein Missbrauch und eine Zerstörung der Natur mit Strafen belegt werden. Im Lebensschutz sind wir leider noch nicht so weit.

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Eine große Boulevardzeitung hat ihnen vorgeworfen, dass sie den "den Willen der Frau" infragegestellt hätten, als sie betonten, dass es nach einer Vergewaltigung nicht nur ein unschuldiges Opfer gebe – nämlich die Frau – sondern auch ein zweites. Nämlich das ungeborene Kind. Ignorieren Sie den Willen der Frau?

Ich ignoriere niemals den Willen der Frau. Die Freiheit des Menschen endet allerdings immer an der Freiheit des anderen Menschen. Also auch da, wo ein neues Leben entstanden ist. Ich will aber mal eines ganz klar sagen: Ich kann mir kaum etwas Abscheulicheres vorstellen als eine Vergewaltigung. Ich kenne Menschen, die eine Vergewaltigung erlebt haben. Und ich weiß, dass es ein unglaublich großes Übel und eine fürchterliche Not ist. Aber wenn ein Mensch entstanden ist, dann gibt es auch ein zweites Opfer einer Vergewaltigung. Was bitte kann ein Mensch dafür, wenn er durch einen verbrecherischen Akt ins Leben gerufen wurde? Wir müssen in der Diskussion um Abtreibung einmal verdeutlichen, dass da nicht irgendetwas weggemacht wird. Sondern ein bereits existierender kleiner Mensch.

Ich habe gerade in den letzten Tagen einiges von Frauen gehört, die vergewaltigt worden sind. Am Dienstag habe ich von einer Frau gehört, die vergewaltigt worden ist. Sie hat eine Familie gefunden, die gesagt hat: „Wir helfen Dir!“ Diese Frau weiß nicht einmal, welche Hautfarbe ihr Kind hat, da sie vor der Vergewaltigung mit K.O.-Tropfen betäubt wurde. Sie hat sich dann entschieden, das Kind auszutragen. Heute freut sie sich hochschwanger auf ihr Kind.

Auf Günther Jauchs Frage, wie sie reagieren würden, wenn ihre eigene Tochter vergewaltigt würde, antworteten sie: "Die Lehre, dass man nicht töten darf, gilt immer.“

Mit dieser Frage ist Günther Jauch, der mich eingeladen hatte, um die Lehre der katholischen Kirche zu schildern, auf eine ganz persönliche Ebene gegangen. Und er hat meine Tochter – ohne mich vorher zu fragen – in die Kirchen-Debatte seiner Sendung hineingezogen. Auch Günther Jauch weiß, dass es in diesem Land viele gefährliche Psychopathen gibt. Ich habe diese Frage als übergriffig empfunden. Auch meine Tochter. Das wundert mich insbesondere, da Herr Jauch immer peinlich genau darauf achtet, dass seine eigene Familie aus den Medien herausgehalten wird. Ich glaube, dass er sich entschuldigen muss – und zwar bei meiner Tochter.

Angenommen, eine katholische Frau entscheidet sich für eine Abtreibung. Was kann ihr die Kirche bieten, um ihr wieder aufzuhelfen?

Natürlich ist die Tötung eines anderen Menschen nie in Ordnung. Deshalb wird im Katechismus auch auf das Sakrament der Beichte hingewiesen. Aber: Im Bundesverband Lebensrecht – und in unzähligen anderen katholischen Organisationen – helfen wir Frauen, die abgetrieben haben, die abtreiben wollen oder vor der Frage stehen, was sie im Fall einer Schwangerschaft tun sollen. Es stellt sich häufig heraus, dass diese Frauen einfach nur Hilfe und eine Perspektive wollen. Da gibt es unglaublich viele Hilfsangebote der katholischen Kirche, die in Anspruch genommen werden sollten. Konkrete Hilfe ist mindestens so wichtig, wie das Sakrament der Beichte.

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Dennoch gibt es auch Katholikinnen, die sich zu einer Abtreibung entschlossen haben und das hinterher bereuen. Ist die Kirche fähig, diesen Frauen Vergebung zu gewähren?

Die Kirche hat im Auftrag Jesu Christi die Vollmacht, in seinem Namen Sünden zu vergeben. Der Priester, der die Beichte entgegennimmt, ist gleichzeitig Repräsentant Christi und Repräsentant der Kirche. Und da hat die Kirche den Auftrag, Sünden zu vergeben, die der Herr vergibt. Das schließt auch die Tötung eines anderen Menschen, also eine Abtreibung ein.

Wenn ich um Vergebung bitte, dann wird Gott diese Vergebung gewähren. Trotzdem ist Gott keine Maschine, die man manipulieren kann. Wer eine Sünde im Bewusstsein begeht, dass er sie ja hinterher beichten kann, der spielt mit Gott. Und Gott lässt nicht mit sich spielen.

Markus Lanz hat Ihnen am Dienstagabend das „Du“ entzogen und Sie daraufhin gesiezt. Wie haben Sie das empfunden?

Er hat mir nicht das „Du“ entzogen. Wir haben uns vor und nach der Sendung geduzt. Wir verstehen uns außergewöhnlich gut. Und er respektiert meine Überzeugung. Ich habe ihn während der Sendung gefragt: „Markus, warum siezt du mich?“ Und er hat geantwortet „Damit werden wir dem Thema besser gerecht.“ Es ging ihm nur um die sachliche Ebene. Was da in manchen Medien berichtet wurde, ist völliger Mumpitz.

Pilger aus Erzdiözese München-Freising beim Papst

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Als Reaktion darauf, dass Sie im Dezember bei Plasberg gegen die Gleichstellung der Homo-Ehe und gegen das Adoptionsrecht homosexueller Paare argumentierten, hat Ihnen die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln Ihre Dozentenstelle entzogen. Was sagen Sie dazu?

Ich habe erst am Mittwoch davon erfahren. Und zwar durch Zufall durch einen Dritten. Die Macromedia Hochschule hat es bislang nicht für nötig empfunden, mich davon selbst in Kenntnis zu setzen. Das ist ein bemerkenswerter und demokratieloser Vorgang. Kollegial und fair ist das auch nicht. Wenn die Hochschule, an der ich nebenberuflich Vorlesungen in Medienethik gehalten habe, meint, gegen die freie Meinungsäußerung eines Katholiken vorzugehen, dann sagt das nichts Gutes aus. Offensichtlich gibt es in diesem Land neben der viel zitierten Homophobie oder einer Islamophobie auch eine Christophobie oder eine Kathophobie.

Übrigens: Derjenige, der mich vor Jahren zu der Macromedia-Hochschule geholt hat, nämlich Holger Doetsch (der Publizist schreibt unter anderem für die "Zeit" und die "taz; Anm. d. Red.)", hat am Mittwoch bei Facebook auf seinem öffentlichen Profil geschrieben: "Obwohl" ich schwul war und bin, habe ich im Wintersemester 2005/2006 Martin Lohmann als Dozent an die Macromedia-Hochschule gebeten. Wenn er wegen seines ‚Nein’ zur Homo-Ehe entlassen worden ist, wäre das ein großer Skandal.“ Dieser Aussage meines langjährigen Freundes ist nichts hinzuzufügen.

Herr Lohmann, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Fragen: Franz Rohleder

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