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Beim "Güther Jauch"-Talk anlässlich der Feierlichkeiten zu 25 Jahren Mauerfall am Sonntagabend gab es große Gefühle. Unter den Gästen war auch Schauspieler Jan Josef Liefers.

Geständnis im TV

Liefers bei Jauch: "Geheult wie ein Schlosshund"

Berlin - 25 Jahre Mauerfall - in der Hauptstadt wurde am 9. November groß gefeiert. Mit dabei war auch der Schauspieler Jan Josef Liefers. Im Jauch-Talk verriet er, warum er weinen musste.

Er habe "geheult wie ein Schlosshund", gestand der aus Dresden stammende Schauspieler am Sonntagabend bei Günther Jauch in der ARD. Anlässlich des Mauerfall-Jubiläums diskutierte Jauch mit seinen Gästen zum Thema "25 Jahre Mauerfall - haben sich unsere Hoffnungen erfüllt?"

Geladen waren neben Liefers auch Harald Jäger, ehemaliger Oberstleutnant der DDR-Grenztruppen, Bärbel Reinke, in der DDR Mitglied der Bürgerrechtsbewegung "Neues Forum", Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Georg Mascolo, der Journalist, der am 9. November mit seinem Team die einmaligen Szenen der Grenzöffnung filmte.

Liefers, der vor seinem Auftritt bei "Günther Jauch" die Mauerfall-Party am Brandenburger Tor moderiert hatte, zeigte sich besonders gerührt von den Ereignissen: "Ich habe mir fest vorgenommen, total souverän zu bleiben. Aber als Daniel Barenboim und die Staatskapelle die 'Ode an die Freude' spielten, stand ich zum Glück im Schatten", erzählt Liefers.

Der gebürtige Dresdner lebte 25 Jahre in der DDR. Fünf Tage vor dem Mauerfall hatte er 1989 auf dem Alexanderplatz zu hunderttausenden Menschen gesprochen. Seine eigene Vergangenheit hat ihn nun, 25 Jahre nach dem Mauerfall, zu Tränen gerührt: "Ich habe heute geheult wie ein Schlosshund", gestand der 50-jährige Schauspieler.

Auch die anderen Gäste der Talk-Runde zeigten sich sichtlich ergriffen von den Feierlichkeiten. Klaus Wowereit fasste seine und die Stimmung der anderen Gäste zusammen: "Wer das heute nicht mitbekommen hat, hat leider Pech gehabt. Das war besonders."

vin

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