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Der Medienkonzern Discovery Deutschland.

Hin zum Bezahlfernsehen

Nach Olympia und Bundesliga: Eurosport will weiter einkaufen

Düsseldorf - Nach dem Kauf von Fußball-Bundesliga- und Olympia-Rechten will Discovery/Eurosport weiter investieren. Wie sich das Unternehmen zukünftig aufstellen will.

Das kündigte Discovery-Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews am Dienstag in Düsseldorf bei einem Kongress (SpoBis) an. „Discovery und Eurosport haben die Kraft und Stärke und Durchhaltevermögen, um weiterhin in relevante Rechte zu investieren“, sagte die für Deutschland zuständige Managerin. „Die Bundesliga und die Olympischen Spiele unterstreichen die Ambitionen.“

Das US-Unternehmen Discovery sei dabei die Marke ihres Tochterunternehmens Eurosport „grundlegend zu transformieren“. Der 2013 von Discovery zugekaufte Spezialsender „stand immer für die Vielfalt des Sport und für umfangreiche Live-Berichte“, sagte Aigner-Drews: „Aber man muss auch eingestehen, dass Eurosport selten für Premium-Rechte und exklusive Inhalte stand.“ Für die Masse der Zuschauer sei der Sender „gesichtslos“.

Das soll sich ändern. „Wir haben in den vergangenen 18 Monaten massiv in relevante Rechte investiert.“ Das Programm soll es dem „Zuschauer wert erscheinen, dafür zu bezahlen“. Eurosport betreibt in Deutschland neben einem Free-TV-Sender auch Bezahl-Plattformen.

Die Live-Berichte von 40 Bundesligaspielen werden von der kommenden Saison an nur bei den Pay-Angeboten des Senders zu sehen sein. Für seinen frei empfangbaren Sender besitzt Eurosport zudem Rechte für Highlight-Sendungen. „Das ist ein richtig großes Pfund, das relevant ist“, sagte die Discovery-Geschäftsführerin.

„Wir spielen die komplette Klaviatur“, kündigte Aigner-Drews an. Eurosport wolle seine Zuschauer „von Free zu Pay und von Pay zu Free leiten“. Die Discovery-Geschäftsführerin betonte aber: „Pay ist der Wachstumsmarkt für uns.“

dpa

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