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Das Team von der „Soko Stuttgart“: Nina Gnädig, Peter Ketnath, Astrid M. Fünderich, Benjamin Strecker und Karl Kranzkowski (v. l.).

Neue Polizei-Serie ZDF: Ganovenjagd am Neckar

Stuttgart - Im ZDF nimmtheute die „Soko Stuttgart“ ihre Arbeit auf – „Als Schauplatz des Verbrechens noch recht unverbraucht“.

In München, Leipzig, Köln, Wien und Frankfurt sind sie schon länger auf Verbrecherjagd – jetzt bekommt auch Baden-Württemberg seine eigene „Soko“ in der ZDF-Krimireihe. Von heute an sorgt die „Soko Stuttgart“ jeweils donnerstags um 18 Uhr dafür, dass die Ganoven in der Metropole am Neckar nichts mehr zu lachen haben. „Die Familie ist jetzt komplett“, freut sich der zuständige ZDF-Redaktionsleiter Klaus Bassiner. Weitere deutsche Städte können also nicht auf einen Platz in der traditionsreichen Reihe hoffen.

Stuttgart ist der siebte Tatort der „Soko“-Familie. Mit dem Zuwachs kann laut ZDF künftig an jedem Wochentag eine Folge aus einer anderen Stadt auf dem Sendeplatz am Vorabend oder am Freitag um 21.15 Uhr laufen. „Unser Wunsch war schon seit längerem, werktags täglich eine andere ,Soko‘ zeigen zu können“, erklärt Bassiner die Idee, für „Familienzuwachs“ zu sorgen.

Und warum gerade Stuttgart? „Baden-Württemberg fanden wir thematisch am interessantesten. Für das ZDF ist das im fiktionalen Bereich Neuland.“ Stuttgart als Schauplatz des Verbrechens sei noch recht unverbraucht. Auch über Mannheim oder dessen rheinland-pfälzische Nachbarstadt Ludwigshafen sei nachgedacht worden.

In Stuttgart ist in der ersten Staffel jedenfalls schon reichlich viel los. Die erste Folge, „Santa Maria“, startet gleich mit einem Mord. Ein Restaurantbesitzer wird erschossen. Steckt die Mafia dahinter? Geht es um Schutzgeld? Und was hat es zu bedeuten, dass das Opfer erst vor kurzem seine Ehefrau für eine junge Kellnerin verlassen hat?

Den Chefposten im Team hat Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert, gespielt von der aus Düsseldorf stammenden Astrid M. Fünderich. Sie ist die „Denkerin“ der Gruppe und gerät deshalb nicht selten mit Kriminalhauptkommissar Joachim „Jo“ Stoll (Peter Ketnath) aneinander. Gleich in der ersten Folge handelt der sich Ärger ein, weil er bei einem Einsatz einen Fehler macht – mit der Folge, dass der Jüngste im Team, der stille Computerspezialist Rico Sander (Benjamin Strecker) zusammengeschlagen wird. Am Ende stellt sich heraus, dass Seiffert und die junge Kriminalkommissarin Anna Badosi (Nina Gnädig) von Anfang an das richtige psychologische Gespür hatten.

Üer allen „Soko“-Einsätzen steht Kriminaldirektor Michael Kaiser (Karl Kranzkowski) als Leiter und Koordinator. Zwar bleibt er meistens im Büro, manchmal aber packt es ihn zum Ärger seiner Kollegen und er mischt sich in die Ermittlungen ein.

Eng mit der „Soko Stuttgart“-Produktion verbunden ist die Filmhochschule in Ludwigsburg, wo einige der Drehbücher entstanden. In den kommenden Folgen werden auch immer wieder prominente Gesichter wie Harald Schmidt, Tina Ruland oder Grit Boettcher zu sehen sein. Die erste Staffel hat 20 Folgen, die zweite ist bereits beschlossene Sache und in Arbeit.

Jede der jetzt sieben „Sokos“ sei anders, meint Bassiner, und doch auch wieder ähnlich: „Jede Soko hat ihren eigenen Charakter durch die individuellen Mitglieder der einzelnen Ermittlerteams, aber auch durch den jeweiligen Standort mit seinen regionalen typischen Besonderheiten und der jeweiligen Stadtgeschichte.“ Alles begann im Jahr 1978 mit der „Soko 5113“ aus München. Seit 2001 kamen schrittweise weitere Städte dazu, darunter mit Wien und Kitzbühel auch zwei in Österreich. Bassiner ist zufrieden mit allen Tatorten, deshalb würden sie in nächster Zukunft auch nicht ausgetauscht, sagt er: „Das würde nur passieren, wenn eine Soko nicht mehr funktioniert oder aber wenn es noch einen weiteren Programmplatz gibt. Beides ist allerdings nichts absehbar.“

Britta Gürke

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