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Sie sind seit fast neun Jahren ein Paar – und möchten nun gegen andere Duos im TV antreten: „Hart aber Fair“-Moderator Frank Plasberg und Ehefrau Anne Gesthuysen, Bestseller-Autorin und ehemalige Moderatorin des ARD-„Morgenmagazins“.

Neue Sendung "Paarduell"

Gesthuysen & Plasberg: Neues Quiz für den Vorabend

Anne Gesthuysen und Frank Plasberg laden an der Seite von Jörg Pilawa ab nächster Woche in der ARD zum „Paarduell“.

Sie hat viele Jahre lang das „Morgenmagazin“ der ARD moderiert und ist heute Bestseller-Autorin. Er ist Moderator des ARD-Polittalks „Hart aber fair“. Privat sind Anne Gesthuysen (46) und Frank Plasberg (58) seit fast neun Jahren ein Paar, seit 2012 verheiratet, Eltern eines fünfjährigen Sohnes – und ab Montag Gastgeber im neuen Vorabendquiz des Ersten: Im „Paarduell“ treten Gesthuysen und Plasberg ab nächster Woche immer montags bis freitags um 18 Uhr in der ARD gemeinsam gegen ein anderes (Liebes-)Paar an. Wir trafen sie zum Interview.

Wollen Sie den ARD-Vorabend retten?

Frank Plasberg: Der Vorabend läuft doch super. Nein, nachdem wir beide in anderen Sendungen zu Gast waren, hat uns ein Kollege mal gefragt: „Warum macht ihr nicht einmal eine eigene Sendung?“ Diesen Gedanken haben wir so ein halbes Jahr lang reifen lassen und dann gesagt: Stimmt, warum eigentlich nicht?

Nach Ihrem gemeinsamen Sohn also nun ein gemeinsames TV-Baby?

Plasberg: Ja, und Jörg Pilawa ist als Moderator der Patenonkel. Es geht in der Sendung um den Schlüsselloch-Effekt; darum, zu schauen, wie gehen die miteinander um? Man muss beim „Paarduell“ zum Beispiel seinen Partner einschätzen. Also: Meine Frau antwortet für uns, und ich muss unser bis dahin gespieltes Geld auf ihre Wissensgebiete verteilen. Nehmen wir mal als Beispiel das Kochen, Lebensmittel besorgen und Haushaltslogistik. Da würde ich auf die Kompetenz meiner Frau nicht sehr viel Geld setzen. (Lacht.)

Gesthuysen: Aber dadurch würde mein Mann unseren Sieg schlichtweg verspielen! Frank denkt immer, ich hätte keine Ahnung. Tatsächlich aber koche ich ihn in Grund und Boden.

Es geht auch um Stärken und Schwächen beim „Paarduell“. Was ist eine Schwäche von Frank Plasberg?

Gesthuysen: Eindeutig mathematisches und logisches Denken. Mein Mann hat nicht einmal die Bruchrechnung verinnerlicht. Er ist auch sehr emotional, das ist mal gut, kann aber auch komplett danebengehen. Und er ist ein sehr guter Bluffer. Mein Mann hat immer noch ein Ass in der Hinterhand.

Plasberg: Sind damit meine Stärken schon ausreichend gewürdigt?

Gesthuysen: Weitere Stärken meines Mannes sind: Er ist unglaublich gut strukturiert und schafft es immer, über seine eigenen unangenehmen Stöckchen zu springen. Die Steuer wird immer sofort erledigt, unangenehme Telefonate werden nicht aufgeschoben…

Plasberg: Meine Stärken sind, wenn ich das richtig zusammenfasse, ein langweiliger Spießer zu sein. Richtig?

Gesthuysen: Ich würde das nicht so bewertend sagen wollen, aber die Richtung stimmt. (Lächelt.)

Jetzt haben Sie Gelegenheit, über die Stärken Ihrer Frau zu reden.

Plasberg: Ich überlege immer noch, ob meine Stärken genügend gewürdigt worden sind: Mein athletischer Körper ist nicht angesprochen worden, auch mein Sportsgeist nicht, meine vollen Haare…

Gesthuysen: Jetzt lege ich aber mal mein Schweige-Veto ein!

Also, was sind die Stärken Ihrer Frau?

Plasberg: Ich finde stark, dass sie eigentlich ein Kerl ist. Meine Frau ist ein Kerl in Frauenkleidern, was mir persönlich sehr gut gefällt. Wenn man mal gesehen hat, wie meine Frau ein Steak reißt – essen kann man das nicht nennen –, dann wird mich jeder verstehen. Dabei ist sie trotzdem eine wunderbare Frau.

Worüber streiten Sie?

Gesthuysen: Wir haben grundlegend über meine Arbeit beim „Morgenmagazin“ gestritten. Denn meine Familie hat sehr viel Wert darauf gelegt zu sagen: „Jetzt reicht es! Mama soll nicht mehr nachts arbeiten.“ Außerdem hätte ich als Autorin nicht so arbeiten können, wenn meine Moderation beim „Morgenmagazin“ weitergegangen wäre. Und dann musste ich mich entscheiden.

Was wäre das Schlimmste, was beim „Paarduell“ passieren könnte?

Plasberg: Für mich wäre das Schlimmste, wenn es im nächsten Jahr zwei Paar-Duelle gäbe, mit jeweils anderen Partnern.

Gesthuysen: Das habe ich auch gerade gedacht. (Lacht herzlich.) Nein, ich wüsste nicht, was Schlimmes passieren soll. Ich sage immer: Es ist nur Fernsehen.

Wolfgang Wittenburg

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