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Xavier Naidoo mit seiner neuen Show in der Mannheimer Manufaktur.

Das Leben ist (k)ein “Wunschkonzert“

Gewollte Patzer: So war die Premiere von Xavier Naidoos Sky-Show

Mannheim - Mit seiner neuen Show debütierte Xavier Naidoo bei Sky. Unsere Kollegen von mannheim24.de waren in der Mannheimer Manufaktur dabei und haben sich die Premiere angeschaut.

Update vom 5. Mai 2017: Etliche Medien haben „Marionetten“, den neuen Song der Söhne Mannheims, verrissen. Merkur.de hat Text und Lyrics von "Marionetten" von Xavier Naidoo analysiert.

Es ist eine Liveshow, die es so im deutschen Fernsehen noch nicht zu sehen gab: das „Wunschkonzert“ von Xavier Naidoo! Gemeinsam mit wechselnden Gästen der deutschen Musikszene bringt Naidoo ein innovatives Show-Konzept ins deutsche Fernsehen.

Das Besondere an der Show

Jeder der geladenen Sänger und Naidoo selbst wählen fünf Songs aus, drei eigene und zwei Lieblingslieder. Von diesen insgesamt 25 Songs suchen die Sky-Zuschauer während der Sendung ihre Wunschsongs aus, die die Künstler dann vortragen müssen – ohne langes Proben oder Vorbereitungen. Nach allen Auftritten wählt das Publikum vor Ort den Gewinnersong. Dadurch gibt es eine direkte Interaktion zwischen den Zuschauern und Sängern. „Ich freue mich (…) besonders darauf, mit den Zuschauern während der Sendung in Verbindung zu treten“, erklärt Xavier Naidoo bei der Premiere seiner Show.

Auftritt vor 100 Leuten in Mannheim

In seiner ersten Show stellt sich Naidoo gemeinsam mit Doro Pesch, Tim Bendzko, Tom Gaebel und Laith Al-Deen der Herausforderung einer Liveshow und gibt alles. „Es war für mich schon immer ein großer Wunsch, so etwas auf die Beine zu stellen“, gibt Naidoo kurz vor der Liveschaltung zu. Rund 100 Gäste verfolgen das „Wunschkonzert“ am Freitagabend vor Ort in der Manufaktur Mannheim.

Aufregung pur!

Dass das keine normale Situation für die fünf Sänger ist, ist ihnen sofort anzusehen. „Es war für mich wie Bungeejumping, ich war sehr aufgeregt“, verrät gegenüber mannheim24.de Metal-Queen Doro Pesch („All We Are“), die normalerweise Millionen Fans auf ihren Tourneen begeistert. Doch in dieser Show wissen die Sänger nicht, was auf sie zu kommt und welchen Song sie gleich singen müssen. „Auf ein paar Songs hast du richtig Lust, und bei manch anderen hoffst du, dass du nicht dran kommst. Aber zum Glück lässt man hier niemanden ins Messer laufen“, so Tom Gaebel („The Cat“).

Dann geht es los

Beginnen muss Tim Bendzko mit dem Naidoo-Klassiker „Ich kenne nichts“. Mit seiner Performance legt er die Messlatte gleich sehr hoch, doch die anderen Sänger können gut mithalten. Egal ob der Bendzko-Hit „Keine Maschine“ gesungen von Laith Al-Deen, „Über den Wolken“ von Tom Gaebel oder „Nothing Compares 2 U“ von Xavier Naidoo im Duett mit Doro Pesch – die Anrufer zeigen guten Geschmack in der Songauswahl, und das Publikum ist begeistert. Spätestens bei Tim Bendzkos Version von „Verdammt ich lieb’ dich“ können sich die Gäste in der Manufaktur nicht mehr auf den Sitzen halten und fordern eine Zugabe. Am Ende hat die Version von „Für immer“ (Original von Doro Pesch) von Xavier Naidoo im Duett mit Laith Al-Deen dem Publikum am besten gefallen und wird als Gewinnersong gekürt. Für den Sky1-Zuschauer, der das Lied vorgeschlagen hat, heißt das: ein gratis Wohnzimmerkonzert mit Naidoo persönlich!

Wirklich alles improvisiert?

Es ist schon auffällig, dass immer abwechselnd die Lieder der einzelnen Interpreten von den Zuschauern gewählt werden, so dass viel Abwechslung geboten wird. Doch Laith Al-Deen („Bilder von Dir“) versichert, dass alles „100 Prozent“ live ist und dass die Sänger ihre Songs ohne Proben vortragen müssen. „Wir konnten vorher vielleicht zwei, drei Lieder einstimmen, mehr aber auch nicht“, erklärt uns Tom Gaebel nach der Show. Dass auf jeden Fall nicht alles reibungslos abläuft, zeigen die Künstler teilweise bei ihren Auftritten. Beispielsweise muss Xavier Naidoo sein Lied wegen eines Textpatzers ein zweites Mal beginnen. Doch gerade solch kleine Fehler machen das Wunschkonzert authentisch und definitiv sehenswert.

Das Highlight: Die Zuschauer

Ein paar der Zuschauer, die einen Song auswählen, werden live per Webcam übertragen. Diese außergewöhnliche Idee ist ein absolutes Highlight in der Show. So versucht beispielsweise ein Vater, seine zehnjährige Tochter aufzumuntern, mit auf die Kamera zu kommen, scheitert aber leider dabei. Dabei entsteht eine Mischung aus Freude, Charme und Witz, die die Zuschauer, das Publikum und die Sänger miteinander teilen und die Show besonders machen.

Nächste Show

Wer jetzt Lust auf das „Wunschkonzert“ bekommen hat, der kann die zweite Show am 21. April auf Sky1 verfolgen.

jol

Dieser Text entstammt unserem Mannheimer Partnerportal mannheim24.de.

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