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Eine neue Streaming-Plattform von ProSiebenSat.1 ist unterwegs.

Doch es gibt einen Haken

Neuer Streaming-Dienst für Deutschland kommt - „Größte kostenlose Free-TV-App“

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Im Juni startet ProSiebenSat.1 einen neuen Streamingdienst. Für „Joyn“ will das Unternehmen auf mehrere Kooperationen setzen. Doch es gibt erst mal einen Haken.

München - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 will mit seinem neuen Streamingdienst „Joyn“ - zuvor 7TV - im Juni an den Start gehen. Das neue Projekt der Mediengruppe mit Discovery biete Livestreams von über 50 TV-Sendern, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Außerdem gebe es dort eigenproduzierte Serien, Shows, Previews und lokale Inhalte zu sehen. 

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze setzt vor allem auf Kooperationen. „Noch nie haben Menschen so viel Entertainment konsumiert wie heute. Deshalb wollen wir mit Joyn ein ganz besonderes Angebot machen und die größte kostenlose Free-TV-App auf den deutschen Markt bringen. Ich bin überzeugt, dass wir bis zum offiziellen Start im Juni weitere attraktive Partner gewinnen können. Unsere Gespräche - etwa mit der ARD - sind äußerst vielversprechend.“ 

„Joyn“ - Neuer Streaming-Dienst von ProSiebenSat.1: Inhalte werden kontinuierlich hinzugefügt

Zur Premiere will der Sender zudem die dritte Staffel der Serie „Jerks“ mit den Schauspielern Christian Ulmen und Fahri Yardim zeigen. Zukünftig sollen auch die Inhalte von Maxdome und der Eurosport Player integriert werden. Es wird nämlich ein Launch auf Raten: Zunächst einmal soll „Joyn“ ein Rebranding des bisherigen 7TV-Angebots sein. „Bis zum Winter“, so die Ankündigung bei der Pressekonferenz am Mittwoch, sollen aber kontinuierlich neue Features und Inhalte hinzugefügt werden.

„Im Mittelpunkt stehen für uns die Bedürfnisse unserer Kunden“, kündigte Alexandar Vassilev, CEO und Geschäftsführer Joyn am Mittwoch in München an. Und erklärte weiter: „Wir hören ihnen zu, nehmen ihr Feedback ernst und führen unsere Plattform damit zum Erfolg.“

Die „Joyn“-App soll über Smartphones, Tablets, im Internet und Smart-TVs verfügbar sein.

Ein öffentlich-rechtlicher Sender in Deutschland wird umbenannt - und das ist nur Teil eines spannenden Plans, zu dem auch eine neue Serie gehört.

fm/dpa

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