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Licht aus, Spot an: Magdalena Neuner am Set mit den Schauspielern Philipp Sonntag (l.) und Jan van Weyd.

Biathletin Neuner zu Gast in "Sturm der Liebe"

München - In der Loipe und am Schießstand kennt sie keine Gnade. Beim Set der TV-Serie "Sturm der Liebe" zeigte Biathletin Magdalena Neuner ein anderes Gesicht. So war ihr TV-Auftritt:

„Alles auf Anfang, Ruhe bitte - los geht’s, Lena!“ Wir sind in den Bavariafilmstudios am Set der TV-Serie „Sturm der Liebe“. Dort feiert nämlich jemand ganz Besonderes sein Schauspieldebüt: Biathletin Magdalena Neuner tauscht für einen Tag Skier und Gewehr gegen Requisiten und Schauspielerkollegen. Neuner: „Nadine Horchler (eine deutsche Biathletin, d. Red.) hat mir das eingebrockt. Es war ihre Idee.“ Zunächst hatte Neuner nämlich nicht im Traum daran gedacht, einmal bei ihrer Lieblingsserie mitzuspielen. „Ganz am Anfang habe ich gesagt: Ich und Schauspielerei? Um Gottes willen! Ich bin auch nicht der Typ, der irgendwo hinrennt und nach so etwas fragt“, erklärt Magdalena. „Ich schaue die Serie nur total gern. Früher habe ich sie immer mit meiner Mama beim Bügeln gesehen und jetzt treffen wir Sportler uns auf Auslandsreisen abends und sehen die Folgen gemeinsam online.“

Und, wie ist es nun, die Schauspieler live zu treffen, die man nur aus dem Fernsehen kennt? Neuner: „Es ist sehr aufregend, zu sehen, wie alle wirklich sind.“ Und zwar so aufregend, dass Magdalena die Nacht vor dem Drehtag gar nicht richtig schlafen konnte. „Ich bin immer wieder aufgewacht und habe gedacht, es geht schon los“, lacht die 24-Jährige. Die Sorgen waren allerdings völlig unbegründet. Neuner spielt sich durch ihre Szenen wie ein Profi. In insgesamt vier Folgen wird sie voraussichtlich Ende des Jahres zu sehen sein.

Ob es bei diesem einen Gastauftritt bleibt? Neuner: „Mal sehen, es macht mir auf jeden Fall sehr viel Spaß. Aber ich habe nicht vor eine Schauspielkarriere zu beginnen.“ Obwohl ihre Familie davon sicherlich begeistert wäre: „Am Dienstag waren wir alle beisammen und haben über meinen Gastauftritt gesprochen. Ich glaube, sie fanden es sehr cool. Und witzig ist, dass bei solchen Gesprächen immer herauskommt, wer die Serie alles guckt. Mein Onkel Franz, zum Beispiel, kannte sich bestens aus...“ Nur eines ärgert Neuner: Immer wieder werde sie gefragt, ob sie nur bei der Serie dabei sei, weil Maria Höfl-Riesch hier ebenfalls schon einmal vor der Kamera stand. Neuner: „Das hat gar nichts damit zu tun.“

Nach Drehschluss geht es übrigens mit den Vorbereitungen für die neue Saison weiter. Neuner bleibt in diesem Jahr ein wenig länger daheim und trainiert dort. „Ich freue mich, dass ich länger bei meiner Familie bleiben kann und ein bisschen Normalität habe. Ich denke, ich kann so viel mehr Kraft tanken“, so Neuner zur tz. Ihre Serienfolgen werden übrigens auch im großen Kreis mit der Familie geguckt: „Das wird bestimmt lustig - zumindest für die anderen.“

Lena Meyer

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