Kandidaten müssen Geld zahlen

Newtopia: So sehen die geheimen Verträge aus

  • schließen

Königs Wusterhausen - In dem TV-Projekt "Newtopia" wollen sich 15 Kandidaten eine neue Existenz mitten in den Wäldern Brandenburgs aufbauen. Auf was sie sich wirklich eingelassen haben und warum sie noch Geld dafür zahlen müssen, verraten die Details aus den geheimen Verträgen mit Sat.1.

Sie alle wollen ein neues Leben beginnen und sind bereit, dafür eine Menge aufzugeben: 15 Männer und Frauen sind am 23. Februar auf das Gelände in Brandenburg gezogen, wo sie für ein Jahr lang bleiben müssen - immer unter Beobachtung von 105 Kameras. Sie müssen sich alles selbst organisieren: Essen, Trinken, Kleidung - das Motto "Alles auf Anfang". Regeln? Gibt es nicht. Naja, bis auf die, in den Verträgen mit Sat.1, die alle Kandidaten unterschreiben mussten.

Was da wohl drin steht? Die Bild Zeitung hat nun die Geheimverträge mit der Produktionsfirma enthüllt.

Der wichtigste Vertragspunkt, der sich von bisherigen Verpflichtungen bei anderen TV-Produktionen unterscheidet: Die Kandidaten müssen für die Teilnahme zahlen! "Als Zeichen seines Einverständnisses, dass der Pionier seine Teilnahme an der Produktion auch sehr ernst nehmen und nicht gegen den Vertrag verstoßen wird, hinterlegt der Pionier zur Absicherung etwaiger Schadensersatzansprüche eine Sicherheitsleistung." Diese wird "unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Möglichkeiten des Pioniers" festgelegt.

Die "Sicherheitsleistung" ist also eine Art Pfand. Wer vorzeitig die Show verlassen möchte, bekommt sein Geld nicht zurück.

Newtopia: Ausspähen ist im Vertrag inklusive

Außerdem haben sich die Kandidaten mit der Unterschrift unter den Vertrag bereit erklärt, sich vom Sender ausschnüffeln zu lassen: Sämtliche Postsendungen dürfen geöffnet und gelesen werden. Auch alle "ausgehenden Telefongespräche "einschließlich Skype, Facetime), SMS und E-Mails" werden von der eigens gegründeten Newtopia GmbH "mitgehört, gelesen und/oder aufgezeichnet", berichtet die Bild Zeitung. Selbst für Arztbesuche haben sich die Kandidaten bereit erklärt, ihre Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden.

Um das Zusammenleben auf ein Minimum zu regeln, verpflichten sich die Kandidaten außerdem "keine physische oder psychische Gewalt anzuwenden, "keine Geschenke Dritter" anzunehmen und sich "gut um die Tiere" zu kümmern. Außerdem müssen die 15 Männer und Frauen durchgehend ein Mikrofon am Körper tragen und es beim Schlafen und Duschen in unmittelbarer Nähe platzieren. Verboten sind außerdem das Tragen von auffälligen Marken und Logos und die Kontaktaufnahme zu Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten. Dabei kann es aber Ausnahmefälle geben.

Und: In Newtopia gilt Rauchverbot! In der Scheune, im Wald und im Stall darf kein Glimmstengel angezündet werden - das ist nur in ausgewiesenen Raucherbereichen erlaubt.

lot

Rubriklistenbild: © SAT.1/Thomas Pritschet

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dschungelcamp 2017: Marc und Honey in der Prüfung
Dungay - Der elfte Tag im Dschungelcamp 2017 ist angebrochen. Auch heute wird ein weiterer Kandidat das Camp verlassen müssen. Wen trifft es am Montag? Wir berichten im …
Dschungelcamp 2017: Marc und Honey in der Prüfung
Wegen Honey: Nicole Mieth kritisiert verbleibende Dschungel-Stars
Sidney - Nicole Mieth ist am zehnten Tag aus dem Dschungelcamp herausgewählt worden. Nach ihrem Auszug sprach sie über ihre Tricks beim Umziehen - und verteidigte Honey.
Wegen Honey: Nicole Mieth kritisiert verbleibende Dschungel-Stars
Sieger-Gage: Was bekommt eigentlich der Dschungelkönig?
Sydney - Im Internet und unter Dschungel-Fans wird spekuliert: Wie viel bekommt der Gewinner der Show? RTL hat sich jetzt zur Sieger-Gage geäußert.
Sieger-Gage: Was bekommt eigentlich der Dschungelkönig?
Nicole Mieth nach Auszug: „Honey muss jetzt bluten“
Sydney - An Tag zehn im Dschungelcamp 2017 musste Nicole Mieth den australischen Busch verlassen. RTL unterlief ein Bilder-Fauxpas - und Honey wird eine düstere …
Nicole Mieth nach Auszug: „Honey muss jetzt bluten“

Kommentare