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Dominic Raacke und Joachim Król ermitteln demnächst zum letzten Mal am "Tatort".

Ermittler hören auf

Raacke und Król über ihren "Tatort"-Abschied

Berlin - Jahrelang haben sie ermittelt, doch bald verlassen Dominic Raacke und Joachim Król den "Tatort". Wie sie mit dem Ende dieses Abschnitts ihrer Karriere umgehen und wie es für sie weitergeht:

Dominic Raacke (55) möchte sich ohne Spektakel als langjähriger Kommissar vom RBB-„Tatort“ verabschieden. Nach der Entscheidung des Senders, den Berliner ARD-Krimi neu zu besetzen, fühle er sich befreit, sagte der Schauspieler dem Magazin „Donna“. Er habe der Rolle viel zu verdanken und hätte sich nie getraut, die Sache von selber zu beenden. „Der Sender hat die Entscheidung gefällt, und ich bin damit einverstanden.“

Es werde keinen fulminanten Abschied geben, sagte Raacke. Er sei kein Freund von großen Zeremonien. „Soll ich etwa zum Abschied in den Sonnenuntergang reiten oder erschossen werden? Nein. Wenn ich privat auf einer Party bin, und es ist Zeit für mich zu gehen, rufe ich ja auch nicht: "Alle mal herhören, ich gehe."“

Raacke hat dem Interview zufolge einen Traum: Er würde gerne gute Serien fürs deutsche Fernsehen entwickeln. „Am liebsten eine spannende Familienserie. Das Schreiben ist für mich ein hochkreativer Prozess.“ Raacke ist am 9. Februar in der Folge „Großer schwarzer Vogel“ zum letzten Mal als Till Ritter im „Tatort“ zu sehen. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt.

Joachim Król hat den „Tatort“ abgehakt

Vor seiner letzten Folge als Kommissar Frank Steier hat Schauspieler Joachim Król (56) den „Tatort“ abgehakt. „Eine Folge gibt es noch, sie ist schon gedreht“, sagte Król den „Stuttgarter Nachrichten“ (Dienstagsausgabe), „aber über die Form des Abschieds werde ich nichts verraten.“ Mit seiner Rolle, dem mürrischen bis kauzigen Frankfurter Ermittler Steier, hat er sich angefreundet: „Es ist doch interessant, wenn jemand eine Idee hat, auf die man nicht selbst kommt, und dann eine Figur spielt, der man selbst eher nicht entspricht. Da fängt der Spaß an.“

Aber Król schaut lieber nach vorne. In Stuttgart hat ihn Intendant Armin Petras für „Szenen einer Ehe“ gewonnen. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt fühlt er sich am richtigen Platz: „Es war uns doch immer klar, dass Stuttgart einer der ganz wichtigen Theaterstandorte ist. Und ich habe das Gefühl, dass die richtige Truppe am richtigen Ort angekommen ist. Als Gast fühle ich mich hier mehr als willkommen, und wir sind froh, in einem frisch renovierten Haus in die Vollen gehen zu können“, sagte Król.

dpa

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