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Sympathischer Neu-Millionär: Ralf Schnoor (49, li.) hat sich entspannt den Fragen von Günther Jauch gestellt

Endlich! Günther Jauch hat einen neuen Millionär

Köln - Das wurde aber auch Zeit! Nach fast vier Jahren Pause hat ein Kandidat bei "Wer wird Millionär?" wieder den Hauptgewinn abgeräumt: der Gewinner und seine Fragen auf dem Weg zur Million.

Millionen Zuschauer haben am Freitag verfolgt, wie Ralf Schnoor unglaublich locker alle Fragen richtig beantwortete. Der sympathische 49-Jährige aus Hannover hob sich bis zuletzt seinen Telefonjoker auf.

Der tz verriet Schnoor sein Erfolgsgeheimnis: „Ich hatte keine Angst vorm Scheitern, mir war es egal, ob ich mit 16 000 Euro oder einer Million nach Hause gehe.“

Seine letzte Hürden zum Millionengewinn: Hätten Sie's auch gewusst?

Ralf Schnoors letzte Hürden zur Million: Hätten Sie's auch gewusst?

Der Cafébesitzer ist der siebte Millionär beim RTL-Quiz (ohne die Prominenten-Specials gerechnet). Nummer sechs war Timur Hahn. Der Marburger Student hatte am 8. Januar 2007 auf dem heißen Stuhl Platz genommen. Am Freitag war es nun für Schnoor so weit. Endlich! Denn er hatte es bereits zweimal in die Auswahlrunde geschafft, aber nie weiter. Versuch Nummer drei sollte endlich gelingen.

Schnoor schlug sich souverän: Erst bei der 32 000-Euro-Frage (siehe Fotostrecke oben) kam er ins Straucheln und ließ sich vom Publikum helfen. Selbst bei der Millionenfrage blieb er entspannt: Wie hieß die erste deutsche Briefmarke? Der Gastronom rief trotzdem seinen Telefonjoker an und plauderte mit ihm: „Also, ich glaube, ich kann die Frage locker beantworten …“ Insgeheim wusste Schnoor die Antwort schon!

„Ich veranstalte in meinem Café regelmäßig ein Table-Quiz“, erklärt er im tz-Interview. „Jeder Tisch bildet ein Team, ich bin der Moderator.“ Der Clou: Zwei von Jauchs Fragen, Nummer 14 und 15, hatte Schnoor in der Vergangenheit für seine eigenen Raterunden recherchiert. Wissen plus Glück: Da dauerte es nicht lange, bis in Köln der Flitter vom Studiohimmel fiel, den es nur für Millionäre regnet.

Nach Jauchs Umarmung fiel Sarah Atashfashan (49) ihrem Mann um den Hals. Mit ihr teilt sich Schnoor den Gewinn: „Sie hält es seit 15 Jahren an meiner Seite aus – das hat sie sich verdient“, meint er mit einem Augenzwinkern. „Auch meine Angestellten werden reich beschenkt“, und von einer Eigentumswohnung träumt Schnoor auch. Auf die faule Haut will er sich nicht legen: „Mein Leben war schon vor der Million sehr, sehr schön, ich will es gar nicht großartig ändern.“

Eva Hutter

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