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Tag 10 im Camp - Die Zuschauer haben entschieden. Ramona Leiß muss das Camp verlassen.

Ramona Leiß: Darum wurde ich zum Ramonator

Canberra - Für neun Tage zog die Moderatorin Ramona Leiß ins Dschungelcamp. Im Interview mit unserem Portal erklärt sie, warum sie von der lieben Ramona zum Ramonator mutierte. 

Was haben Sie als erstes gemacht, als Sie das Camp verlassen haben?

Ramona Leiß: Ich habe meinen Sohn geknuddelt. Er hat mich in Empfang genommen und mir gesagt, dass er super stolz auf mich ist. Das hat mir total gut getan. Wir sind dann zum Hotel gefahren und am Strand spazieren gegangen. Außerdem hat sich einer meiner größten Wünsche seit meiner Kindheit hier erfüllt. Ich konnte mit einem Koala Bären kuscheln.

Welche Annehmlichkeiten haben Sie im Camp am meisten vermisst?

Alle Infos zur Sendung im RTL-Special unter http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star

Leiß: Die Situation im Camp ist sehr viel schwerer, als es im Fernsehen rüberkommt. Wir hatten permanent Wolkenbrüche, mein Schlafsack war immer nass, inklusive meiner Unterhose. Das hat mir wahnsinnig zugesetzt. Das kombiniert mit wenig Schlaf und wenig Essen ist schon eine Extremsituation. Man ist auch ständig unter Beobachtung und hat keine Intimsphäre. Das Plumpsklo ist der einziger Ort, an dem man alleine sein kann. Das war am schwersten, keinen geschützten Raum zu haben und auf engen Raum mit unterschiedlichen Menschen zusammen zu sein, die alle an ihre Grenzen gehen und sogar drüber hinaus. Es ist sehr schwierig, da durchzupowern. Diese Erfahrung zu machen war ja auch ein Ziel, warum ich dort mitgemacht habe. Ich habe es mir allerdings leichter vorgestellt. 

Welche Gründe hatten Sie denn, bei dieser Show mitzumachen?

Leiß:  Ich war schon immer ein extremer Dschungelcamp-Fan und wollte immer wissen, warum die Show funktioniert. Als Zuschauer kann man nicht verstehen wie es dort ist. Ich bin auch in sehr behüteten Verhältnissen aufgewachsen und wollte dort meine Grenzen austesten. Dabei habe ich eine ganz neue Ramona kennengelernt. Das war sehr spannend für mich. Die Erlebnisse haben mich selbstsicher gemacht. Ich habe früher immer versucht, es allen recht zu machen und meinen Job optimal durchzuziehen. Ich habe nun eine sehr sensible Ramona in mir gefunden und auch eine sehr starke. Neben der lieben Ramona auch den Ramonator. Ich war nie jemand, der zu sich selbst gesagt hat, ich bin stolz auf mich. Jetzt bin ich zum ersten Mal stolz auf mich, wie mutig und tapfer ich war.

Tag 10 im Dschungelcamp: Das hat Borat den Kandidaten hinterlassen

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Tapfer speziell auch in Bezug auf die Dschungelprüfungen?

Leiß: Ich hab immer gedacht, Ekelzeug essen und mit Sachen beworfen zu werden, diese zwei Prüfungen könntest du nie schaffen. Und dann saß ich im Camp und habs getan. Man hat es vielleicht gesehen, ich hab die Sachen bei der Essensprüfung wieder hochgewürgt, aber ich habe mir gesagt, ich ziehe das durch, weil ich einen starken Willen habe. Ich wollte auch Vincent nichts rüberschieben.

Hatten Sie das Gefühl, dass Sie im Fernsehen so rüberkamen, wie Sie im Camp waren?

Leiß: Nur zu einem gewissen Teil. Es gab sensible Momente, die nicht gezeigt wurden. Etwa Unterhaltungen mit Daniel. Da hat der Ramonator ein bisschen Übergewicht bekommen. Ich bin da nicht empfindlich und kann mich auch königlich über die Kommentare amüsieren. Aber es gibt schon viele Sachen, die man auch hätten zeigen können.

Mit wem haben Sie sich im Camp gut verstanden?

Leiß: Brigitte und ich waren dicke Freundinnen. Wir waren auf einer Wellenlänge und haben uns schon durch Augenkontakt verstanden. Auch mit Daniel habe ich mich super verstanden. Micaela und ich waren ein Herz und eine Seele. Wir waren oft Baden und ich habe sie einmal vor einer Spinne gerettet, sie hat ja eine Spinnenphobie. 

Was sagen Sie denn zu Micaelas knapper Bekleidung? 

Leiß: Ich war die Einzige, die Micaela bestärkt hat. Ich fands super. Sie zieht das durch, egal was andere sagen. Sie weiß was sie will und macht genau das. Ich sage ihr eine große Karriere voraus, sie hat auch die nötige Disziplin. 

Mit wem haben Sie sich denn nicht so gut verstanden?

Leiß: Weniger gut habe ich mich mit Rocco verstanden. Das ist auch der Grund für meinen Gouvernanten-Ruf, weil es mich gestört hat, dass Rocco das dreckige Geschirr hat stehen lassen. Normalerweise stört mich so etwas nicht, das ist mir scheißegal. Aber es wurde uns extra gesagt, dass die Essensreste die Ratten anlocken. Und nach den Ratten kommen die Schlangen, die die Ratten fressen. Und die wollte ich nicht im Camp haben. Und deshalb bin ich stinksauer geworden wegen dem versifften Scheiß-Geschirr. Und wenn der junge Mann auf die Kritik rotzig wird, da bin ich richtig böse geworden. Aber ich habe es dann tatsächlich geschafft, zwei Tage später wurde es besser. Auch mit Jazzy habe ich mich nicht wirklich gut verstanden. Sie hat sich einfach immer eingemischt, wenn ich mit Rocco was klären wollte. Ich denke, erwachsene Menschen können so etwas auch unter vier Augen klären - oder in diesem Fall unter den Augen von Millionen Zuschauern.

Wem würden Sie den Sieg gönnen?

Leiß: Ich würde mir den Arsch abfreuen, wenn es Micaela wäre, die ihren Arsch immer so schön zeigt.

sr

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