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Die einen fanden den aktuellen Tatort aus Hessen, "Im Schmerz geboren" mit Ulrich Tukur genial, andere konnten nichts damit anfangen.

TV-Ereignis oder Mist?

Reaktionen:  Dieser "Tatort" spaltet das Netz

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München - Der ARD-Tatort von Sonntag spaltet die Fernsehnation: Die einen zeigten sich begeistert von der aktuellen Krimi-Ausgabe mit dem Titel "Im Schmerz geboren", andere waren dagegen schwer enttäuscht. Die Reaktionen im Netz:

In einem sind sich wohl alle einig: Dieser Tatort war anders. Die aktuelle Folge aus Hessen mit dem Titel "Im Schmerz geboren" ist nicht der typische Fernsehkrimi, sondern erinnert vielmehr an eine Theater-Inszenierung. Mit 47 Leichen hat die Ausgabe außerdem einen blutigen Rekord aufgestellt. Die Macher des Hessischen Rundfunks wollten mit diesem Tatort polarisieren und sprechen selbst von einem Wagnis. Doch wie kommt ein solches Wagnis bei den Zuschauern an? Einen neuen Quotenrekord hat die Folge zwar nicht aufgestellt, aber im Internet überschlagen sich die Kommentare.

Die einen überschlagen sich mit Lob, die anderen reagieren mit Unverständnis. Wir haben uns im Netz umgesehen und die Reaktionen der Fernsehzuschauer gesammelt.

Die Mehrheit lobt den Hessen-Tatort

Für Jens Schröder, einen von vielen begeisterten Twitter-Usern, war der Tatort einfach großartig.

Auch so mancher Promi saß am Sonntagabend vor dem Fernseher. Moderatorin Miriam Pielhau etwa:

Der gleichen Meinung ist auch Pro7-Ulknudel Joko Winterscheidt:

Twitter-User Herr Jeh bleibt auch am nächsten Morgen bei seiner Meinung.

Auch die Musikauswahl sorgt für Begeisterung. So schreibt Ulla Fiebig von einem großartigen Soundtrack, den sie am liebsten als Playlist hätte.

Die Musik wurde übrigens zum Teil extra vom hr-Sinfonieorchester eingespielt. Auf daserste.de gibt es eine Liste der insgesamt 23 Musiktitel, die in "Im Schmerz geboren" zu hören sind.

Viele erinnert die Machart an die Handschrift von Kult-Regisseur Quentin Tarantino.

Das sagen die Kritiker

Doch es gibt auch - wenn auch weitaus weniger - kritische Stimmen zum TV-Spektakel von Sonntagabend. Stefan Slaby versteht den Hype um den Tatort nicht und stellt die Frage, was an Gewaltorgien derart kultig sei.

Ähnlich sieht es auch Leo Faltin:

Mit einem Alptraum vergleicht Kurt Niederhäuser den ARD-Krimi:

Eine eindeutige Meinung hat auch Melanie:

Für Kritik sorgt außerdem die Bildqualität. So etwa von Johannes Sassenroth:

Heiko Hebig fällt der "Gelbstich" auf:

Ob einem dieser Tatort nun gefallen hat oder nicht, in jedem Fall war er außergewöhnlich. Das steht auch für Twitter-Userin Akkordeonistin fest:

vh

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