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Der Beitragsservice stellt klar: Die Zahlung per Bargeld ist nicht möglich!

Dabei klang es so einfach

Rundfunkbeitrag mit Bargeld-Trick umgehen? GEZ reagiert

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München - Ein Journalist glaubt, mit der Forderung, seinen Rundfunkbeitrag mit Bargeld zu bezahlen, einen Trick gefunden zu haben. Nun stellt die GEZ aber einiges klar.

Es klang nach einem einfachen Trick, um den Rundfunkbeitrag zu umgehen. Dem Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring war aufgefallen, dass die ehemalige GEZ Zahlungen nur per Lastschrift oder Überweisungen akzeptiert. Was an sich gesetzeswidrig ist, wie Häring in seinem Blog erklärte. Daher forderte er, seinen Beitrag bar zu begleichen - und hatte fortan nichts mehr vom Beitragsservice gehört.

Dieses Vorgehen schlug im Internet hohe Wellen, die GEZ war überlistet - oder noch nicht? Der Beitragsservice hat mittlerweile darauf reagiert und stellt in einem auf seiner Homepage veröffentlichten Statement klar: "Der Rundfunkbeitrag ist grundsätzlich bargeldlos zu zahlen. Die entsprechenden Regelungen finden sich im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag in Verbindung mit den Satzungen der Rundfunkanstalten über das Verfahren zur Leistung der Rundfunkbeiträge."

Es geht also nur per Einzug oder Überweisung. Weiter heißt es: "Hintergrund der Regelungen zur bargeldlosen Zahlung ist, dass sowohl der Zeitaufwand als auch die Kosten, die durch eine händische Barzahlung des Rundfunkbeitrags für Bürgerinnen und Bürger wie für den Beitragsservice entstehen würden, im Alltag nicht praktikabel wären und an der Lebenswirklichkeit vorbeigingen. Wie auch bei anderen öffentlichen Abgaben wie Steuerzahlungen an das Finanzamt ist die elektronische Zahlungsabwicklung daher vollkommen üblich und vom Gesetzgeber so gewollt." Denn auch die bargeldlose Zahlung an das Finanzamt hatte Häring in seinem Blog kritisiert.

Eine kleine Möglichkeit gäbe es dann aber doch, seine Beiträge bar zu entrichten. Wer zum Beispiel über kein Bankkonto verfüge, könne die Zahlung bei den Bankinstituten erledigen, die auf den Zahlungsaufforderungen des Beitragsservice angegeben sind. Der Beitragsservice erläutert: "Zu beachten ist, dass Kreditinstitute für die Bareinzahlung auf ein fremdes Konto in aller Regel eine Bearbeitungsgebühr verlangen. Die Höhe dieser Gebühr beträgt zwischen 5 und 15 Euro. Sie wird nicht vom Beitragsservice erhoben, sondern ist in den Geschäftsbedingungen des jeweiligen Kreditinstituts festgelegt." Somit wäre Lastschrift oder Überweisung dann doch die günstigere Variante.

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