TV-Kritik

Saarbrückener „Tatort“: Ein Krimi wie ein schlechter Streich

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Makaber, aber vor allem: viel zu konstruiert. Der Saarbrückener „Tatort“ mit dem Titel „Söhne und Väter“ ist vieles, aber nicht gut. Lesen Sie hier die Kritik.

Drei Jugendliche brechen in der Nacht bei einem Bestatter ein und treiben Schabernack mit der Leiche ihres verstorbenen Lehrers. Makaber ist das. Auf jeden Fall geschmacklos. Richtig schlimm aber ist, dass es dem Saarländischen Rundfunk wieder einmal nicht gelingt, einen halbwegs passablen „Tatort“ auf den Bildschirm zu bringen. 

Viel zu konstruiert kommt der Krimi „Söhne und Väter“ daher, in dem Ermittler Jens Stellbrink (Devid Striesow) mit Hilfe von Kommissar Zufall den „Streich“ aufklärt, der ein weiteres Todesopfer gefordert hat. Das Drehbuch wirkt stellenweise so, als hätte es eine Schülerinitiative im Kreativprojekt geschrieben. Entstanden ist ein krudes Krimirätsel mit wenig Logik, bei dem der Kommissar im Vorbeigehen an der schlecht gekühlten Leiche Vergiftungsspuren entdeckt. Einzig nette Idee: Der Besuch von Stellbrinks Sohn, der einen Überraschungsbesuch macht (gespielt von Striesows echtem Sohn Ludwig Simon).  

aki

Rubriklistenbild: © dpa

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