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Machte Sahra Wagenknecht wissentlich bei einem Häuser-Spielchen im Unterhaltsstreit ihres Ex-Mannes mit?

RTL-Anwalt bohrt im Unterhaltsstreit nach

Machte Sahra Wagenknecht beim Haus-Deal mit? 

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München - Machte Sahra Wagenknecht wissentlich bei einem Haus-Deal im Unterhaltsstreit ihres Ex-Mannes mit? RTL-Anwalt Christopher Posch bohrte am Montag im TV nach. 

Die Solidarität zu seiner Ex-Frau Sahra Wagenknecht, die Ralph Niemeyer 1997 heiratete, ist ungebrochen: „Sie ist der ehrlichste Mensch, den ich kenne“, sagt der Journalist und Politiker. Etwas, was man von ihm selbst nicht behaupten kann. Wie RTL-Anwalt Christopher Posch in seiner Ratgebersendung "Ich kämpfe für Ihr Recht" am Montagabend aufdeckte, hat Niemeyer seine prominente Ex- Frau in einen hässlichen Unterhaltsstreit verwickelt, in dem es um mittlerweile 220.000 Euro geht.

Der Hintergrund: Während seiner Ehe mit Sahra Wagenknecht zeugte Niemeyer mit drei weiteren Frauen drei Kinder. Der 45-Jährige erkannte die Vaterschaft an, zahlte aber nur sporadisch Unterhalt. Ein Umstand, der die alleinerziehende Mutter Susanne R. aus der Schweiz dazu trieb, sich hilfesuchend an den RTL-Juristen zu wenden. Für Susanne R. und ihre mittlerweile 13-jährige Tochter Lara ist das Ringen um den dringend notwendigen Unterhalt ein kräftezehrender Kampf.

Was das mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Sahra Wagenknecht, zu tun hat? „Sie besitzt mit ihrem Ex- Mann einen Landsitz in Irland, südlich von Dublin. Würde dieses Anwesen verkauft werden, könnte meine Mandantin endlich ihren Unterhalt bekommen“, erklärt Posch auf Nachfrage der tz. Die Spitzenpolitikerin muss also die Fehltritte ihres Mannes mitfinanzieren. Ist das gerecht? Das Problem an dieser Geschichte sei nicht Wagenknecht, sondern ihr Ex-Mann, der rechtskräftig zu Unterhaltszahlungen verurteilt wurde, erklärt Posch. „Er hat allerdings immer behauptet, dass das Haus in Irland nichts wert sei. Umso erstaunlicher ist, dass er nach der Verurteilung die Hälfte des Anwesens an seine Ex-Frau übertrug.“

Machte Sarah Wagenknecht wissentlich bei Haus-Deal mit? 

Ein geschickter Schachzug. Durch den Eintrag von Sahra Wagenknechts Namen ins irische Grundbuch war ein schneller Zugriff auf das Haus unmöglich geworden. Stellt sich die Frage, ob die Spitzenpolitikerin wissentlich bei diesem Spielchen mitgemacht hat. „Ich habe sie zur Rede gestellt“, sagt Posch der tz. „Sie beteuert, nichts von den Unterhaltsforderungen gewusst zu haben. Dass ihr Ex-Mann aus heiterem Himmel eine Eigentumsübertragung vornahm, erklärt sie mit einer offenen Reparaturrechnung, die er ihr noch schuldete.“

Posch, der sich vor Ort das idyllische Anwesen ansah und mit Niemeyer und Wagenknecht sprach, kann sich über einen Erfolg für seine Mandantin freuen. Kurze Zeit nach seinem Besuch in Irland ist ein Titel für Susanne R. im Grundbuch des Hauses eingetragen worden. Wenn verkauft wird, geht eine Hälfte an Sahra Wagenknecht, und aus der anderen Hälfte wird der fehlende Unterhalt an die Schweizerin und ihre Tochter bezahlt. Wie lange sie noch darauf warten muss?

„Nicht allzu lange“, erklärt Posch. „Bis Ende Juli haben Wagenknecht und Niemeyer Zeit, das Haus auf dem freien Markt anzubieten. Danach treiben wir die Zwangsversteigerung voran.“

Von Astrid Kistner

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