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Sabine Postel und Oliver Mommsen.

In Talkshow 3nach9

„Schlag ins Gesicht“: TV-Kommissarin Postel gegen „Tatort“ mit Laiendarstellern

Bremen - „Schlag ins Gesicht unserer ganzen Gattung“: Schauspielerin Sabine Postel (62) lehnt „Tatort“-Drehs mit Laiendarstellern kategorisch ab. 

In der Radio-Bremen-Talkshow „3nach9“ am Freitagabend sagte sie über solche Ideen: „Ich finde, das ist ein Schlag ins Gesicht unserer ganzen Gattung, und zwar für alle Leute, die da mitarbeiten. Sei es Kamera, sei es Maske.“

Postel, bekannt als Kommissarin Inga Lürsen aus dem Bremer „Tatort“, bezog sich mit ihrer Kritik auf den Ludwigshafener „Tatort“. Die am 26. Februar ausgestrahlte Episode hatte Aufsehen erregt (lesen Sie hier die Kritik von Merkur.de), weil sie über weite Teile improvisiert und mit Laiendarstellern inszeniert wurde, die im Pfälzer Dialekt sprachen. Auch der Zuschauerzuspruch war mäßig: 6,35 Millionen Zuschauer interessierten sich für den Krimi aus Ludwigshafen. Ein „Tatort“ im Ersten hat normalerweise zwischen acht und zehn Millionen Zuschauer.

Grundsätzlich hätten Experimente mit Laiendarstellern durchaus ihre Berechtigung - „aber nicht mit diesem Niveau“, betonte Postel. „Ich find's furchtbar. Ich finde wirklich, das darf man nicht machen.“

Ende Februar war bekanntgeworden, dass Postel und ihr Ermittlerkollege Oliver Mommsen (48) 2019 ihre Rollen im Bremer „Tatort“ aufgeben.

dpa

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