Schöne Frauen sind nie passé

München - Die Aufregung steigt: 120 junge Frauen konkurrieren in der dritten Staffel von Heidi Klums Casting-Show um den Titel "Germany`s Next Topmodel".

Heidi Klum sucht ab heute auf Pro Sieben in der dritten Auflage "Germany's Next Topmodel"

Schon in der ersten Sendung ­ heute um 20.15 Uhr auf Pro Sieben zu sehen ­ zerplatzt für 90 Mädchen der Traum von der Model-Karriere: Nur 30 schaffen den Weg in die Runde zwei. Diesmal gibt es kein Abtasten und keinen zweiten Versuch. "Die Kandidatinnen steigen sofort in das echte Model-Leben ein", hatte Heidi Klum bereits angekündigt: "Der Wettbewerb wird intensiver."

Auch für die Zuschauer ändert sich einiges: Sie müssen erstmals ohne den zur ARD abgewanderten Catwalktrainer Bruce Darnell auskommen. Er galt als der heimliche Star des Model-Castings. Seine Fans liebten es, wenn er auf hohen Hacken über den Laufsteg stakste, Anweisungen gab oder Tränen über Erfolge und Misserfolge seiner Kandidatinnen vergoss.

Einen Weg zurück gibt es für Darnell, dessen "Bruce"-Show quotenmäßig vor sich hin kränkelt, aber nicht. Schließlich hat Heidi Klum längst Ersatz gefunden. Der Pariser Casting-Direktor Rolf Scheider wird mit Heidi Klum und Agent Peyman Amin das nächste Topmodel Deutschlands aussuchen.

Zudem soll zu jeder Sendung ein Gastjuror eingeladen werden, unter anderen Fotografen, Modeexperten und Künstler wie die Burleske-Tänzerin und Ex-Marilyn-Manson-Gattin Dita von Teese. Make-up-Experte Boris Entrup sorgt wieder für die richtige Schminke in den 16 geplanten Folgen.

Scheider hatte schon gleich mal angekündigt, dass es nicht leicht werden wird, ihn zu überzeugen. "Ich will keinen Durchschnitt sehen." Aber der Siegerin steht eben die internationale Model-Karriere offen, verspricht Heidi Klum. Die Gewinnerinnen der vorherigen Staffeln, Lena Gercke aus Cloppenburg und Barbara Meier aus Regensburg, sind jedenfalls gut im Geschäft. Sie modeln für Modezeitschriften und drehen Werbespots.

Diesmal haben sich mit 18 217 so viele Mädchen wie nie zuvor beworben. Von den 120 Schönsten, die in die erste Sendung eingeladen wurden, leben 23 in Bayern. Damit liegt der Freistaat vor Nordrhein-Westfalen (20), Hessen (14) und Baden-Württemberg (13). Für jedes Bundesland startet aber wenigstens eine Kandidatin. Darüber hinaus nehmen zehn junge Frauen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und der Slowakei teil. Pro Sieben hofft auch wieder auf einen Publikumserfolg. Die zweite Staffel der Show hatte einen durchschnittlichen Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen von 21,4 Prozent erzielt.

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