+
In der „Schwarzwaldklink“ spielte Karin Eckhold (links) die Sekretärin Fräulein Meis. Sie  ist am selben Tag wie ihr Ehemann gestorben.

Sie starb am selben Tag wie ihr Mann 

Drama um Schwarzwaldklinik-Star -  Ein Nachbar verrät, wie es ihr wirklich ging 

  • schließen

"Schwarzwaldklinik"-Star Karin Eckhold (Fräulein Meis) ist gestorben - am selben Tag wie ihr Ehemann. Inzwischen werden immer mehr Hintergründe zu dem Drama bekannt. 

Nachbar von Schwarzwaldklinik-Star erzählt: „Ihr ging es immer schlechter“

Update am 27. Oktober 2018, 9.25 Uhr:  Fans und Freunde trauern um „Schwarzwaldklinik“-Star Karin Eckhold († 80) und ihren Mann Otmar Herren († 79). Inzwischen werden immer mehr Hintergründe zu dem Drama um die beliebte Schauspielerin bekannt: Offenbar ging es ihr gesundheitlich nicht gut, wie die Bild berichtet. 

Einem Nachbarn habe sie von Operationen erzählt, die hinter ihr lägen. „Meine Frau hat Frau Eckhold häufiger mal in der Waschküche getroffen, ihr ging es immer schlechter. Einmal sagte sie: „Ich will nicht mehr“, zitiert die Zeitung einen Nachbarn. Ehemann Ottmar Herren dagegen habe keinerlei gesundheitliche Probleme gehabt, habe dem Nachbarn jedoch auch gesagt, dass er nicht mehr sein wolle, falls seine Frau sterben würde. 

Schwarzwaldklinik-Star stirbt am selben Tag wie ihr Ehemann - Das ist der traurige Grund

Hamburg - An der Seite von Klausjürgen Wussow alias Chefarzt Professor Dr. Brinkmann und Sascha Hehn alias Dr. Udo Brinkmann war Karin Eckhold die gute Seele der „Schwarzwaldklinik“. Als Fräulein Meis - Professor Brinkmann bezeichnete sie liebevoll als „Meislein“ - spielte sie sich in der legendären TV-Sendung in die Herzen der Zuschauer. Sie hatte oft die Launen ihres Chefs zu ertragen, bewältigte die Situationen aber (meist) gelassen. 

Lesen Sie auch: 
Barbara Wussow im Interview: Über Strickleiter an Bord des Traumschiffs

Schwarzwaldklinik-Star war 28 Jahre mit Ehemann Otmar Herren verheiratet

Nach dem Aus der „Schwarzwaldklink“ war Eckhold noch im „Großstadtrevier“ und auf dem „Traumschiff“ zu sehen. Außerdem hatte sie verschiedene Theater-Engagements in Hamburg. Ihren letzten TV-Auftritt hatte sie in "Soko Wismar" im vergangenen Jahr.

Eckhold (80) war mit ihrem Ehemann, dem Theater-Macher Otmar Herren (79), den sie seit 1970 kannte, 28 Jahre lang verheiratet. Zusammen lebten die beiden gemeinsam in Hamburg. Karin Echold hatte ihren Mann 1970 kennengelernt, als sie im Hamburger Thalia-Theater in „Chicago“ spielte.

Karin Eckhold: Schauspielerin der Schwarzwaldklinik starb wohl schon im Juli

Nun wurde bekannt, dass die beiden bereits am 3. Juli auch gemeinsam verstarben. Wie die BILD-Zeitung berichtet, soll es sich um einen Doppel-Selbstmord gehandelt haben. Nach Informationen der Boulevardzeitung soll bei der Staatsanwaltschaft in Hamburg ein Todesermittlungsverfahren laufen. Weiter heißt es:  „Wie Bild aus dem Umfeld des Künstler-Paares hörte, soll die Auffinde-Situation ‚sehr unschön gewesen sein‘.“ 

Weitere Hintergründe des Todes-Dramas seien derzeit unklar.

Auch die Schauspiel-Agentur „60plus“ bestätigte der Bild den Tod von Karin Eckhold bestätigt haben. Die Beisetzung der beiden soll im kleinen Kreise stattgefunden haben.

Polizei äußert sich zum Tod von Karin Eckhold

Etwas anders stellt sich die Situation laut einem Bericht von t-online.de dar. Auf Nachfrage des Nachrichtenportals sagte Carsten Rinio, stellvertretender Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hamburg: "Es gab ein Todesermittlungsverfahren, das jedoch zwei Tage nach dem Tod wieder eingestellt wurde." Suizid nicht bestätigt.

Hinweise auf eine Straftat habe es aufgrund der kurzen Ermittlungsdauer offensichtlich nicht gegeben, so konnte wohl von einem Fremdverschulden ausgegangen werden. Einen Suizid wollte die Staatsanwaltschaft Hamburg gegenüber t-online.de jedoch nicht bestätigen.

Video: Todes-Drama um "Schwarzwaldklinik"-Star! Karin Eckhold und Ehemann tot aufgefunden

Karin Eckhold: Das war ihre Rolle als Fräulein Meis in der Schwarzwaldklinik

Die Fan-Seite Schwarzwald-Kult-Klinik beschreibt die Rolle von Karin Eckhold als Fräulein Meis so: „Sie wurde von allen Kollegen "Meislein" genannt. Dieser Name entstand in den Drehpausen und stammte von Klausjürgen Wussow. Mit Oberschwester Hildegard lag sie des öfteren im Klinsch und gab mächtig Kontra. Karin Eckhold war die einzige im Team, welche nicht im Weißkittel auftrat, sondern immer elegant gekleidet war, wie es sich für eine Sekretärin gehörte.“

Ihre Rolle war es, ihrem Chef Prof. Brinkmann den Rücken freizuhalten. Wenn er mal zu einem Termin zu spät kam, hatte sie auch schon mal eine Notlüge parat. Wenn Prof. Briknmann sich einmal im Ton vergriff, kamen „Meislein“ schon mal die Tränen - worauf ihr Chef sich aber schnell entschuldigte.

Bei aller Vertrautheit siezten sich Fräulein Meis und Professor Brikmann übrigens bis zu letzten Folge der Serie.

Nach dem Ende der „Schwarzwaldklinik“-Serie war Karin Eckhold noch in den Specials „Das größte Fest des Jahres: Weihnachten bei unseren Fernsehfamilien“ (1991) und „Die Schwarzwaldklinik: Die nächste Generation“ (2005) als Fräulein Meis zu sehen.

Auch wenn Karin Eckhold vielen TV-Zuschauern vor allem als Fräulein Meis in Erinnerung bleibt: Sie spielte auch in vielen anderen TV-Hitserien wie „Der Landarzt“ oder „Das Traumschiff“.

Otmar Herren gestorben: Stadt Essen informiert über den Tod

Die Stadt Essen informiert auf ihrer Seite über den Tod von Otmar Herren, der von 1991 bis 2008 Geschäftsführer der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) war. Dort heißt es: „Am 3. Juli ist Otmar Herren im Alter von 79 Jahren verstorben.“ Zu den Umständen des Todes macht die Stadt Essen keine näheren Angaben. 

Hinweis der Redaktion

Generell berichten wir nicht über den Verdacht auf Suizid-Absichten, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

mgo

Lesen Sie auch:

Sicherheitsrisiko! Schwangere Herzogin Meghan von Fidschi-Markt evakuiert

Herzogin Meghan - ehemals Meghan Markle - ist schwanger! Im News-Ticker erfahren Sie alles über die royalen Fast-Eltern Prinz Harry und Meghan.

„Riesiger Fehler“: Aufstrebende CDU-Bürgermeisterin begeht Fahrerflucht - mit angeblich 2,8 Promille

„Ja, ich habe einen Fehler begangen und ich werde dafür gerade stehen", schreibt Salzatals Bürgermeisterin Ina Zimmermann bei Facebook.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Joker“ in der Kritik: Wer hat Angst vorm kranken Mann - Zuschauer verlässt Kino
Es stimmt schon, was seit dem US-Filmstart durchs Internet geistert: „Joker“ ist keine leichte Kost. Und das liegt zwar auch, aber längst nicht nur an den ausdrücklichen …
„Joker“ in der Kritik: Wer hat Angst vorm kranken Mann - Zuschauer verlässt Kino
Nach Krebs-Schock: „Rosenheim Cops“-Star schreibt Botschaft an seine Fans - „Vielen Dank für ...“
In seiner Rolle als „Rosenheim-Cop“ begeistert Joseph Hannesschläger Millionen ZDF-Zuschauer. Nun muss der 57-Jährige gegen den stärksten aller Gegner kämpfen. Fans und …
Nach Krebs-Schock: „Rosenheim Cops“-Star schreibt Botschaft an seine Fans - „Vielen Dank für ...“
Moderatorin Andrea Kiewel leistet sich schmutzige Anspielung im ZDF-Fernsehgarten
Der ZDF-Fernsehgarten ist eine Sendung für die ganze Familie - dieser Spruch von Andrea Kiewel dagegen gehörte eher zur Kategorie FSK 18!
Moderatorin Andrea Kiewel leistet sich schmutzige Anspielung im ZDF-Fernsehgarten
The Voice of Germany: „Halt die Schnauze“ - befremdliche Szene zwischen Mark Forster und Sido
Bei The Voice of Germany verlässt Sido plötzlich die Bühne. Das gab es in der Casting-Show noch nie! Seine Coach-Kollegen und das Publikum staunen, was dann passiert.
The Voice of Germany: „Halt die Schnauze“ - befremdliche Szene zwischen Mark Forster und Sido

Kommentare