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Bernhard Brink (r.), der am 31. Dezember neben Marianne Rosenberg und den Amigos zu den Stargästen des Abends zählt, sagte: „Der Stadl ist eine Institution. Es wäre traurig, wenn das gekillt wird.“

ARD-Show an Silvester

Schlager-Ikonen kämpfen für Stadlshow

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Linz - Der Stadl darf nicht sterben - zumindest wenn es nach den deutschen Schlager-Ikonen geht. Im Vorfeld der Silvester-Stadlshow legen sich die Stars deshalb mächtig ins Zeug, um die ARD-Show am Leben zu erhalten.

Update vom 12. Januar 2016: Aus und vorbei! Die „Stadlshow“ wird abgesetzt - zumindest in ihrer regulären Ausgabe. Das gaben die verantwortlichen Sender nun bekannt. Es gibt nur noch zwei Silvester-Sendungen.

Bei der Warm-up-Party vor der Livesendung am Silvesterabend aus Linz (Österreich) stärkten Heino, Bernhard Brink und G.G. Anderson dem Moderatoren-Duo Francine Jordi und dem Münchner Alexander Mazza schon mal den Rücken. „Es kann nicht sein, dass diese Show stirbt“, erklärte Heino gegenüber Merkur.de. „Man muss den beiden eine Chance geben.“ Ähnlich äußerte sich Bernhard Brink, der am 31. Dezember neben Marianne Rosenberg und den Amigos zu den Stargästen des Abends zählt: „Der Stadl ist eine Institution. Es wäre traurig, wenn das gekillt wird.“ Die Stadlshow hatte im Herbst einen Desaster-Start erlebt.

Silvester Stadlshow 2015: Konzept der Show wurde grundlegend überarbeitet

Exakt vor zehn Jahren war nach der Silvestershow Schluss für Musikantenstadl-Gründer Karl Moik. Danach verhalf Andy Borg der Live-Show zu einem neuen Höhenflug. Doch die Programm-Macher der Eurovisionssendung von ARD, ORF und Schweizer Fernsehen wollten mit einem neuen Format das jüngere Publikum ansprechen, weshalb man das Konzept der Show grundlegend überarbeitet wurde. Erstmals übernahmen im September der mit dem in Fürstenfeldbruck geborenen Alexander Mazza und der Schweizer Sängerin Francine Jordi zwei Nicht-Österreicher die Stadl-Moderation. Doch es hagelte vernichtende Kritiken. Und auch die Quote sackte in den Keller. Bernhard Brink: „Wir brauchen an Silvester drei Millionen Zuschauer.“ „Noch besser wären vier“, ergänzt G.G. Anderson: „Gebt uns eine Chance.“

Zumindest das Warmmachen vor der Generalprobe hat in der Linzer Tips-Arena schon mal Lust auf einen gemütlichen Silvesterabend vor dem Fernseher gemacht. Auch die Halle wird proppenvoll sein, obwohl zuletzt immer wieder davon die Rede war, dass Tickets zum Ramschpreis gehandelt werden, um für eine entsprechende Kulisse zu sorgen.

Silvester Stadlshow 2015: "Wir sind zu 95 Prozent ausverkauft"

ORF-Pressesprecher Roman Horacek: „Wir sind zu 95 Prozent ausverkauft. Das kann nicht jedes Konzert von sich behaupten.“ Gegenüber der Debüt-Show im September hat sich bei der fast vierstündigen Silvestersendung zumindest die Optik schon mal geändert. Wie im September sitzen Jordy und Mazza mit ihren Gästen zwar wieder auf einer Couch – jetzt aber nicht mehr mitten im Publikum, sondern wie gewohnt auf der Bühne. Und wenn es nach Heino geht, nicht zum letzten Mal: „Ich glaube an den Stadl. Er hat Zukunft, wenn weiter so daran gearbeitet wird wie jetzt.“ Und ohnehin: Auch wenn Heino nicht in Linz auftreten würde und daheim an seinem Zweitwohnsitz in Kitzbühel geblieben wäre, „hätte ich mit meiner Hannelore den Stadl hundertprozentig angeschaut“.

Stadlshow an Silvester: Bilder von der Warm-up-Party

Peter Loder

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